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REGION KIRCHDORF-STEYR. Der Bau der Steyrer Westspange würde auch massiv mehr Verkehr ins Steyrtal bringen, warnen Bürgerinitiativen.

Von links: Roland Mayr, Gerlinde Winter und Paul Enzendorfer (Foto: Transithölle Steyr)
Von links: Roland Mayr, Gerlinde Winter und Paul Enzendorfer (Foto: Transithölle Steyr)

In den Dienst der Kampagne „Westspange – Transithölle Steyr“ stellen sich bereits bestehende Initiativen wie „Da Huat brennt“, „Grüngürtel statt Westspange“, „Klimafokus Steyr“, „Forum Schlosspark“ und andere. „Mit der Kampagne wollen wir allen Steyrern, unabhängig von ihrer politischen Präferenz, die Augen öffnen. Derzeit stellen sich auf politischer Ebene nur die Grünen und die Neos gegen die Straßenbaupläne. Wir werden aber zeigen, dass eine Transitroute keine Rücksicht auf politische Loyalitäten nimmt“, sagt Roland Mayr. „Die LKW werden auch den Sympathisanten der SPÖ, ÖVP und FPÖ um die Ohren fahren. Diese neue Transitroute bedient weder sozialdemokratische noch christlich-soziale noch freiheitliche Werte. Die Transitroute ist weder arbeitnehmerfreundlich noch unternehmerfreundlich – sieht man von Spediteuren und Online-Handelsriesen ab, die sich eine Art betonierten Suezkanal durch das Traunviertel wünschen, um ein paar Euro Maut und ein paar Minuten Zeit zu sparen. Die negativen Auswirkungen der Mautflucht sieht man am Beispiel Brenner, wo LKW bis zu 160 Kilometer Umweg in Kauf nehmen, um Maut zu sparen“, so Mayr.

Viele Gemeinden betroffen

Auch die Bürger in den Gemeinden rund um Steyr, im Steyrtal, im Ennstal, an den Strecken nach Sattledt, Enns und Haag sollen sensibilisiert werden. „Sonst würde diese zusätzliche Transitroute in Orten wie z.B. Leonstein und Bad Hall erst dann zu einem bösen Erwachen führen, wenn die ersten LKW diese für sie sicher feine Abkürzung nutzen“, erklärt Gerlinde Winter. Dritter Sprecher der vereinten Gruppe ist Paul Enzendorfer. „Die im Entstehen begriffene Transitroute ist nur für Schotterbarone, Spediteure und Straßenbaufirmen ein Geschenk, aber nicht für Steyr.“


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