Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

REGION STEYR. „Die Zahlen beweisen eindrucksvoll, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagt ÖVP-Landtagsabgeordnete Regina Aspalter zur Kinderbetreuung in der Region. SPÖ-Abgeordnete Sabine Engleitner-Neu ortet Aufholbedarf.

  1 / 2   Sabine Engleitner-Neu (rechts) besuchte mit Bürgermeister Günther Steindler den Kindergarten in Ternberg. (Foto: privat)

Anders als in der Pflege, gibt es in der Elementarpädagogik genug Absolventen – jährlich schließen hunderte Schüler die BAfEP (Bundeslehranstalt für Elementarpädagogik) ab, aber nur ein Bruchteil der Absolventen startet später auch tatsächlich einen Job in einer Kinderbetreuungseinrichtung. Die Steyrer Landtagsabgeordnete und designierte SPÖ-Klubvorsitzende Sabine Engleitner-Neu fordert bessere Rahmenbedingungen, ihre Partei legte einen Drei-Punkte-Plan vor. Die Kernelemente umfassen gerechtere Bezahlung, die schrittweise Verkleinerung der Gruppengrößen und attraktivere Arbeitsbedingungen. „Wir haben in Oberösterreich noch viel zu tun: In keinem Bundesland ist es schwieriger einen Krabbelstubenplatz zu bekommen. Es ist höchste Zeit, dass Beruf und Familie zusammenpassen – alle Kinder haben das Recht auf die beste Bildung“, sagt Engleitner-Neu.

Auf dem richtigen Weg

Gemeinden und das Land Oberösterreich würden das Angebot zur Kinderbildung und Betreuung regelmäßig und konsequent ausbauen, sagt ÖVP-Landtagsabgeordnete Regina Aspalter aus Maria Neustift. 2021 gab es im Bezirk Steyr-Land 15 Krabbelstuben mit 18 Gruppen und 26 Kindergärten mit 100 Gruppen. Insgesamt wurden seit 2016 im Bezirk 25 Projekte durch Landes- und Bundesmittel gefördert, um die Familien noch besser zu unterstützen. „Die Zahlen beweisen eindrucksvoll, dass wir auf den richtigen Weg sind. Landesweit sind die Vormittage gut besucht, während am Nachmittag das Angebot die Nachfrage sogar übersteigt“, sagt Aspalter. „Oberösterreich hat eine bedarfsorientierte Kinderbetreuung. Alle Familien haben die Möglichkeit, diesen Bedarf der Gemeinde zu melden. Dem steigenden Bedarf wollen wir, Land und Gemeinden, jedes Jahr aufs Neue gerecht werden - das erfordert enorme Kraftanstrengungen, z.B. Planungen, Umbau- oder Erweiterungsmaßnahmen binnen kurzer Zeit umzusetzen, die Teuerungen kommen als weitere Herausforderung dazu. Wir stehen voll hinter diesem Ausbau. Dennoch können und sollen unsere Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen die Familien als wichtigsten Sozialisierungs- und Erziehungsort nicht ersetzen, sondern diese bestmöglich unterstützen und ergänzen“, so Aspalter.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Keine Entwarnung beim Trinkwasser in Steyr

Keine Entwarnung beim Trinkwasser in Steyr

STEYR. Seit Mittwoch gilt für 704 Personen in Steyr und 27 in St. Ulrich ein Abkochgebot. 

Tips - total regionalRobert Hofer
Dezibel in Sierning startet neues Kapitel

Dezibel in Sierning startet neues Kapitel

SIERNING. Das Jugendzentrum Dezibel in Sierning bekommt eine neue Trägerschaft.

Tips - total regionalRobert Hofer
Trinkwasserexperten übten in Ternberg für den Ernstfall

Trinkwasserexperten übten in Ternberg für den Ernstfall

TERNBERG. Die Wasserspezialisten des Österreichischen Roten Kreuzes sind gefragte Experten auf dem Gebiet der Trinkwasseraufbereitung. Bei einer ...

Tips - total regionalRobert Hofer
Trio aus der Region Steyr war 200 Mal Blutspenden

Trio aus der Region Steyr war 200 Mal Blutspenden

REGION STEYR. Blut ist für eine umfassende medizinische Versorgung unabdingbar. In Linz wurden Menschen geehrt, die seit Jahren regelmäßig ...

Tips - total regionalRobert Hofer
Riegler und Huber sind Regionalsprecher in der Pyhrn-Eisenwurzen

Riegler und Huber sind Regionalsprecher in der Pyhrn-Eisenwurzen

REGION STEYR-KIRCHDORF. Karin Riegler und Herbert Huber sind die neu gewählten Regionalsprecher bei der Lebenshilfe. Sie vertreten damit mehr ...

Tips - total regionalRobert Hofer
Vom Lehrling zum ÖAMTC-Stützpunktleiter in Steyr

Vom Lehrling zum ÖAMTC-Stützpunktleiter in Steyr

STEYR. Am ÖAMTC-Stützpunkt in Gleink sind 26 Menschen beschäftigt, Chef ist der erst 25-jährige Andreas Strasser.

Tips - total regionalRobert Hofer
Weitere Beiträge