"Ich wurde erstmals von Autofahrern wahrgenommen"
STEYR. Magdalena Wagner schildert in ihrem Leserbrief, warum sie es bedauerlich findet, dass der Probebetrieb am Voglberg eingestellt wurde.

ich habe den Leserbrief „Meinung zum beendeten Probebetriebes der Querung für Radfahrer am Voglberg“ gelesen und war zu diesem Zeitpunkt höchst erstaunt, dass dieser Probebetrieb ohne weitere Maßnahme beendet wurde. Auch ich möchte gerne meine Meinung kundtun und hoffe, dass sich hierzu noch viele Stimmen einbringen und dies ein Umdenken seitens der Stadt Steyr mit sich bringt.
Ich fahre mehrmals pro Woche den Voglberg mit dem Rad oder Rad mit Radanhänger und zwei Kids. Durch diesen Probebetrieb wurde ich als Radfahrer erstmals von Autofahrern beachtet und wahrgenommen sodass ein gefahrenloses Passieren der Kreuzung ermöglicht wurde. Seit vier Jahren benutze ich nun diesen Radweg zum Erreichen meiner Arbeitsstätte. In der Zeit des Probebetriebes sind mehr Autos stehengeblieben, als in den vier Jahren davor! Nahezu jedes Auto ist stehengeblieben und hat mir zum Passieren der Kreuzung den Vorrang gegeben. Diese Tatsache zeigt auf, dass man durch die Fahrbahnverengung als Autofahrer die anderen Verkehrsteilnehmer (Radfahrer, Fußgänger, Scooterfahrer...) besser wahrnimmt und dadurch Unfälle vermieden werden können. Ein Stau ist mir dabei nie aufgefallen. Auch nicht, wenn ich selber mit dem Auto unterwegs war, denn da benutze ich diese Strecke auch.
von Magdalena Wagner, St. Ulrich bei Steyr


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03.11.2022 08:49
Probebetrieb Voglberg
Würde uns Radlern von der Stadt mehr Raum zugestanden, würden die Autofahrer uns als Verkehrsteilnehmer zwar nicht mehr schätzen, aber gezwungenermaßen mehr wahrnehmen. Die Steyrer Politik gibt uns wenig Raum im Verkehr. Das bestärkt viele Autofahrer in ihrer Meinung, dass sie alle Rechte haben. Ein Miteinander, Respekt, Rücksicht aller Verkehrsteilnehmer wären wünschenswert!!! Christine Derntl