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GRÜNBURG/STEYR. Wolf-Dieter Pichler und sein Team vom Verein „Altesachen-Freudemachen“ starten Anfang 2023 einen weiteren Hilftstransport nach Rumänien bzw. in die Ukraine.

Wolf-Dieter Pichler (links) und sein Team (Foto: privat)
Wolf-Dieter Pichler (links) und sein Team (Foto: privat)

Im Oktober machte sich ein mit 16 Tonnen Lebensmitteln beladener Lkw sowie ein Kleinbus von Steyr aus Richtung Sighetu Marmetiei (Grenzgebiet Rumänien/Ukraine). „Von dort ging es dann in die Ukraine zu zwei Abladestellen. Wir mussten uns beeilen, da eine Stunde zuvor eine Bombe in 300 Kilometern Entfernung eingeschlagen hatte und die Leute vor Ort die Lage als sehr gefährlich eingestuft hatten“, erzählt Pichler.

Erschreckende Armut

Letztlich kamen die Lebensmittel dort an, wo sie am dringendsten gebraucht werden. „Leider sieht man im Fernsehen nie diese wirkliche Armut der Menschen, die nicht fliehen können“, sagt Pichler. Beim letzten Transport wurde auch ein Hilfsprojekt im rumänischen Cornesti besucht. In diesem Armendorf leben unter anderem sechs Personen mit einem zwei Monate altem Kind in einem Zelt, andere zehn Menschen in einem verfallenen Wohnwagen. „Es gibt keinen Strom, kein Wasser, es herrschen unzumutbare Zustände“, so Pichler. Die Kinder freuten sich dort über Hauben, Schuhe und Süßigkeiten aus Österreich.

Abgabetermine

Neben privaten Spendern wird der Verein von einigen Firmen wie der B&S Fertigungstechnik aus Gleink unterstützt. Die nächste Reise ist für 3. Jänner geplant. Sachspenden (haltbare Lebensmittel, Kleidung) kann man am Freitag, 2. Dezember, von 16 bis 18 Uhr im alten Lagerhaus in Grünburg abgeben. Eine Woche später, am 9. Dezember, können von 16 bis 18 Uhr Lebensmittelspenden an drei Standorten abgegeben werden: altes Lagerhaus Grünburg, Gasthaus Heinz in Bad Hall, Am Dachsberg 18 in Steyr

Spendenkonto bei der Volksbank Bad Hall

Altesachen-Freudemachen

IBAN: AT56 4480 0312 0508 000


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