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REICHRAMING/TERNBERG. Pfarrer Friedrich Lenhart, Pastoralvorständin Anita Aigner und Verwaltungsvorständin Birgit Templ wurden feierlich in ihre neuen Ämter eingeführt.

  1 / 6   Am Ende des Gottesdienstes richtete Pastoralvorständin Anita Aigner Worte des Dankes an die Feiergemeinde. (Foto: Pfarre Ennstal/Dammerer)

Die neue Pfarre Ennstal (früher: Dekanat Weyer) besteht aus den neun Pfarrgemeinden Gaflenz, Großraming, Kleinreifling, Laussa, Losenstein, Maria Neustift, Reichraming, Ternberg und Weyer. Geleitet wird sie ab sofort von Friedrich Lenhart, Anita Aigner und Birgit Templ vom gemeinsamen Pfarrbüro in Ternberg aus.

Den Festgottesdienst zur Amtseinführung zelebrierte Generalvikar Severin Lederhilger in der Pfarrkirche Reichraming mit etwa 200 Gläubigen. Die Feier stand unter dem Leitspruch der neuen Pfarre „Wagen – werden – wirken“. Gekommen waren Vertreter der neun Pfarrgemeinden, der Pfarrgemeinderäte, Seelsorgeteams und pastoralen Orte. Die Politik war durch Bezirkshauptfrau Barbara Spöck und Landtagsabgeordnete Regina Aspalter vertreten. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von einem Gesangsensemble der Pfarre Ternberg, von der Bläsergruppe des Musikvereins Laussa und von Organistin Maria Panny aus Reichraming.

Beim Festgottesdienst versprachen die Ernannten, die Pfarre Ennstal umsichtig zu leiten, die Grundvollzüge von Kirche lebendig zu halten, dafür zu sorgen, dass das Evangelium zeitgemäß verkündet wird, Arme und Bedrängte in die Mitte der Gemeinschaft zu stellen, an Freud und Leid der Menschen Anteil zu nehmen und mit Wertschätzung sowie mit allen Haupt- und Ehrenamtlichen und pastoralen Orten zusammenzuarbeiten und Bischof Scheuer gegenüber loyal zu sein.

Auch alle hauptamtlichen Seelsorger wurden namentlich aufgerufen und von Generalvikar Lederhilger gesegnet.

„Kirche ist weiblich“

Bezirkshauptfrau Barbara Spöck unterstrich in ihren Grußworten das Engagement, das von Kirche im ländlichen Raum ausgehe, und wies auf die vielen Ehrenamtlichen hin. Kirche sei weiblich und sichtbar geprägt von den vielen Frauen, die sich in der Kirche engagieren, so die Bezirkshauptfrau. „Schon allein deshalb, aber auch aus Sicht der gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen wird es daher für jede Organisation eine überlebensnotwendige Frage sein, wie Gleichberechtigung in allen Bereichen, vor allem in Top-Positionen tatsächlich und ehrlich umgesetzt werden kann. Das Führungsteam der Pfarre Ennstal geht mit gutem Beispiel voran.“

www.dioezese-linz.at/zukunftsweg

www.pfarre-ennstal.at


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