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SIERNING. Für Ines Staufer (28) aus Sierning waren die ersten Berührungspunkte mit den Tätigkeiten im Sozialbereich die Ferialpraktika in jener Betreuungseinrichtung, wo ihre Mutter Roswitha Staufer (57) seit 25 Jahren als Diplom-Krankenschwester arbeitet. 

Ines (links) und Roswitha Staufer (Foto: OÖRK/Schönberger)
Ines (links) und Roswitha Staufer (Foto: OÖRK/Schönberger)

Seither hat sie die Begeisterung mit Menschen und für Menschen zu arbeiten, nicht mehr losgelassen. Neben ihrem Job im Büro eines Unternehmens im Zentralraum engagiert sich Ines Staufer seit vielen Jahren freiwillig im Roten Kreuz Sierning. Und im Jahr 2020 hat sie nun wiederum ihr Mutter begeistern können, sich freiwillig im Roten Kreuz zu engagieren. Beide helfen im Rotkreuz-Markt mit und Ines Staufer ist zusätzlich regelmäßig als Rettungssanitäterin im Einsatz. Das Mutter-Tochter-Gespann kann sich gar nichts anderes mehr vorstellen.

Etwas Sinnvolles tun

Warum man sich freiwillig engagieren soll haben Ines und Roswitha Staufer schnell erklärt: „Mit unserem Einsatz können wir Bedürftigen in unserer Gesellschaft etwas unter die Arme greifen. Das ist einfach ein gutes Gefühl“. Ines Staufer leitet beispielsweise jeden Freitag die Warenaufbereitung im Rotkreuz-Markt und übernimmt damit Verantwortung für das Team. Das Rote Kreuz bietet jede Menge Möglichkeiten sich zu engagieren. Und das je nach Zeitbudget und eigenen Interessen vom Lesecoaching über Essen auf Rädern, den Rotkreuz-Markt bis hin zum Rettungsdienst. 

Wie eine zweite Familie

„Für mich macht der tolle Zusammenhalt im Team und die liebe Atmosphäre den Mehrwert meines Einsatzes im Roten Kreuz aus“, berichtet Mutter Roswitha Staufer, während sie die Waren im Rotkreuz-Markt sortiert. Tochter Ines ergänzt: „Die Arbeit im Team und mit den Menschen ist für mich ein toller Ausgleich zur Arbeit im Büro. Und wenn ich mir zu Dienstbeginn die Uniform anziehe fühle ich mich wie ein anderer Mensch.“ Für die Büroangestellte ist das Rote Kreuz mit seinem Team in der Zwischenzeit wie eine zweite Familie geworden, zu der man einfach gerne kommt. Vor zwei Jahren ist sie sogar von Pasching nach Sierning gezogen, weil sie hier so viele Freunde gefunden hat.

Hinsehen statt wegsehen

Für Ines und Roswitha Staufer ist es besonders wichtig zu helfen und als Teil der Gesellschaft etwas Gutes zu tun. Sie schauen hin, wo andere wegsehen und packen an, wenn man sie braucht. Das wünschen sie sich auch von anderen: „Besonders wenn Menschen in Not sind und Hilfe brauchen, sollte keiner von uns wegsehen. Jedes Engagement ist ein ganz wichtiger Beitrag für unsere Gesellschaft“, ist sich das Mutter-Tochter-Team einig.

Einfach selbst reinschnuppern

Wer die Vielfalt des Roten Kreuzes und mögliche Aufgabenbereiche näher kennenlernen möchte, hat neben einem Erstgespräch auch die Möglichkeit unverbindlich in einem Schnupperdienst selbst zu spüren, wie gut es sich anfühlt, für andere da zu sein.

Infos, Tel. 0664 88745864 oder online: www.passende-jacke.at


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