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REGION STEYR. Fehlendes Pflegepersonal wirkt sich immer mehr auf die Verfügbarkeit von an sich vorhandenen Heimplätzen aus.

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Eine schriftliche Anfrage der SPÖ an Soziallandesrat Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) bringt das Ausmaß der hoch angespannten Arbeitskräftesituation im Pflegebereich ans Tageslicht. Von den 12.708 Pflegeheimplätzen in Oberösterreich stehen ganze 1.310 wegen fehlendem Personal frei.

Um diese und aus sonstigen Gründen (etwa Neu- oder Umbau) freien Plätze belegen zu können, wären 550 zusätzliche Personaleinheiten notwendig. „Das heißt, wegen Personalmangels können bereits ganze 10,3 Prozent der verfügbaren Plätze nicht an Pflegebedürftige vergeben werden. In der Stadt Steyr und dem Bezirk Steyr-Land sind das konkret 47 Heimplätze, die deshalb leer bleiben müssen. Davon sind zehn bis 15 Plätze in Steyr, wo insgesamt 375 Plätze zur Verfügung stehen“, leitet SPÖ-Landtagsabgeordnete und Klubvorsitzende Sabine Engleitner-Neu aus den vorliegenden Zahlen ab. Deshalb brauche es eine Pflegeoffensive für Oberösterreich 

Überbelastung des Personals

Wie weitere aktuelle Zahlen aufzeigen, arbeitet das Pflegepersonal schon lange über der Belastungsgrenze. Mit Jahresende 2022 hat das Zeitguthaben fast 500.000 Überstunden und 114.600 Tage Resturlaub erreicht.

„Unsere Pfleger gehen über sich hinaus, um die anfallende Arbeit wenn Kollegen fehlen aufzufangen, damit ihre Klienten dennoch eine menschenwürdige Betreuung erhalten. Doch das hält auch der Köper nicht auf Dauer aus“, sag Engleitner-Neu. Durchschnittlich 24 Tage Krankenstand im Jahr zeigen das Ausmaß der Überbelastung und sind ein lauter Handlungsaufruf an den Sozialreferenten“, sagt die Steyrerin.


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