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GARSTEN. Für Josef Mörwald ist es bedauerlich, dass die baulichen Maßnahmen am Bahnhof in Garsten nicht für eine Aufwertung des Fußgänger- und Radverkehrs genutzt werden.

Der alte Fußgängertunnel in Garsten (1860) (Foto: Karl Mayer)
Der alte Fußgängertunnel in Garsten (1860) (Foto: Karl Mayer)

„Zum Bericht historischer Fund beim Bahnhofumbau (Tips-Bericht von 2. Juni): Ja, damals haben die ÖBB den Einwohnern noch kürzere Wege durch Unterführungen ermöglicht.

Der Umbau des Bahnhof Garsten wird uns als große und zukunftsweisende Investition verkauft. Dabei ist aber weder eine Unterführung für Fußgänger und Radfahrer neben dem Viadukt zur ehemaligen Molkerei ermöglicht worden, noch konnte eine unterirdische Verbindung im Bereich der Bahnsteige vom Bahnhof zur Musikschule verwirklicht werden.

Beide Unterführungen hätten den Fußgänger-, Rad- und Autoverkehr in Garsten erheblich aufgewertet und zur Entspannung der prekären Verkehrssituation beitragen können. Schade!

von Josef Mörwald, Garsten


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