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WALDNEUKIRCHEN. Seit mehr als 30 Jahren wird in Waldneukirchen der Holzbirndlkirtag gemeinsam mit dem Erntedankfest gefeiert. Heuer am Sonntag, 10. September.

Erntekrone in Waldneukirchen (Foto: Ulbrich)
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Damals eine Initiative von Leopold Damböck, Obmann des Musikvereins, gemeinsam mit anderen Vereinen, begann auf Anregung von Pfarrer Kammerer eine Neubelebung des Erntedankfestes mit anschließendem Vereinskirtag. Seit 1991 gibt es nun am zweiten Sonntag im September den gut eingebürgerten Holzbirndlkirtag. Der Name ist angeblich historisch, aber bei genauer Betrachtung eher eine „Wirtshausg´schicht“.

Waldneukirchen hatte nach alten Zeitungsmeldungen bis 1966 zwei „Kirchtage“, anlässlich der Weihefeste am 29. Juni und zum Fest Maria Namen, am Sonntag vor oder nach dem 12. September. Wie früher üblich gab es einige Marktstände, wo Alltagswaren –Hüte, Schürzen, Unterwäsche oder Haushaltsgeräte – angeboten wurden. Mit dem Aufkommen von Supermärkten und der Mobilität war dies offensichtlich nicht mehr rentabel für die Marktfahrer und so verschwanden diese Kirtage in Waldneukirchen. Erntedank findet sich seit 1807 in den Annalen im Pfarrarchiv, kombiniert mit dem Feiertag Maria Geburt am 8. September.

Buntes Programm

Das heurige Fest findet am Sonntag, 10. September, am Dorfplatz in Waldneukirchen statt. Nach Kirche (9.30 Uhr) und Erntedank startet der Kirtag mit einem Frühschoppen der Musikkapelle, einer Ausstellung im Forum, Kinderprogramm, Bierkistenklettern und Strohballenweitschupfen. Vereine und Bauernschaft sorgen für das leibliche Wohl.


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