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STEYR. Der hohe Pegelstand der Steyr erfordert das Anlegen einer Schotterstraße für Dauer der Sanierungsarbeiten.

 (Foto: Land OÖ/Grilnberger)
(Foto: Land OÖ/Grilnberger)

Weil es wegen des hohen Pegelstandes der Steyr nicht möglich ist, die Baustelle beim beschädigten Annawehr über das Flussbett zu erreichen, muss die Stadt für die Zeit der Bauarbeiten eine Baustraße aus Schotter an der Steyr im Bereich der Liebesinsel anlegen. Die Trasse wird so gewählt, dass keine größeren Bäume entfernt werden müssen und der Bewuchs bestmöglich geschont wird. Die Bautätigkeiten sind mit der Naturschutzabteilung des Landes Oberösterreich abgestimmt. Es wird die Trasse genutzt, die schon für den Bau des Fischaufstiegs bei der Liebesinsel errichtet wurde.

Notwendig ist die Baustraße, weil ein Trockenlegen der Steyr im Bereich der Baustelle und damit des Wehrgrabens für die Dauer der Bauarbeiten nicht infrage kommt. Wäre der Wehrgraben für etwa acht Wochen ohne Wasser, wäre das nicht nur für die Wasserlebewesen, sondern auch für die Standsicherheit sämtlicher historischer Bauten am Wehrgraben fatal.

Um die Stand- und Betriebssicherheit des Wehrs wieder herzustellen, bedarf es umfangreicher Sanierungsarbeiten. Diese Arbeiten sind auch für den Hochwasserschutz notwendig, weil ein funktionierendes Wehr dafür eine wesentliche Rolle spielt.

 


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