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GAFLENZ. Der bekannte Männerchor aus Gaflenz traf sich zu einem fulminanten Abschlusskonzert mit 600 Besuchern.

 (Foto: privat)
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Mit einer „Letzten Prob“ ging eine jahrzehntelange Chorgeschichte zu Ende, die im November 1970 mit der ersten Probe begann. In der Zwischen­zeit fanden rund 1.050 Proben und 1.300 Auftritte der Heilignstoana statt.  

Ursprünglich nannte sich die Gruppe „Sängerrunde Lin­dau-Neudorf“, bis 1974 dieser Name durch „Männerchor Hei­ligenstein“ ersetzt wurde (später offiziell „D’Heilignstoana“). Die Chorleitung übernahm damals der noch nicht ganz 18.jähri­ge Fritz Gröbl und er dirigierte bis zum Schluss. 

So erklangen die Gesänge der Heilignstoana bei Ver­anstaltungen verschiedenster Art: Konzerte, Messen, Ge­burtstagsfeiern, Hochzeiten, usw. Weithin bekannt war das niveauvolle Adventsin­gen des Chores in Gaflenz, welches seit 1984 jeweils im Zweijahresrhythmus stattfand. Der Männerchor hatte schon lange einen sehr hohen Be­kanntheitsgrad und begeisterte bis jetzt durch seine be­sondere Dynamik und Exaktheit in den Liedvorträgen.

Auftritt im Musikantenstadl

Es war alles dabei, vom TV-Auftritt im Musikantenstadl 1993 in Halle/Saale bis zum Adventsin­gen im Wiener Stephansdom 1997 sowie zahlreichen weiteren Fernseh-Auftritten und Konzertreisen ins Ausland.  

2005 gastierte der Chor auf Einladung des dama­ligen österreichischen Botschaf­ters Walter Hagg anlässlich „50 Jahre Staatsvertrag“ in Luxem­burg. Beim Empfang von Bot­schaftern und einigen Ministern der europäischen Staaten sin­gen und dabei sein zu dürfen, das war schon ein besonderes Highlight.

Mit einem Abschlusskonzert der besonderen Art verabschiedete sich der Männerchor in den wohlverdienten Chor-Ruhestand. Knapp 600 Besucher folgten der Einladung und füllten den Saal im Wirtshaus Heuberger. Bürgermeister Andreas Kaltenbrunner (ÖVP) bedankte sich mit sehr bewegenden Worten bei Fritz Gröbl und überreichte Urkunden und Geschenke. Als besonderen Gast durfte Alt-Landeshauptmann Josef Pühringer begrüßt werden.


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