Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

STEYR. Seit Anfang März sind fünf philippinischen Pflegekräfte am Pyhrn-Eisenwurzen-Klinikum in Steyr beschäftigt.

Fünf Pflegekräfte aus den Philippinen unterstützen seit Kurzem die Kollegen am PEK Steyr. Beim Treffen mit Christine Haberlander (Mitte) und Franz Harnoncourt (rechts) wurden sie von Pflegedirektorin Walpurga Auinger und der PEK-Integrationsbeauftragen begleitet. (Foto: OÖG/Dominik Derflinger)

Vierzehn Pflegekräfte aus den Philippinen und aus Tunesien arbeiten seit Kurzem in den Kliniken der Oberösterreichischen Gesundheitsholding. Die neuen Mitarbeiter werden anfänglich als Pflegeassistenten bzw. als Pflegefachassistenten eingesetzt, entlasten damit die Pflegekräfte in den Kliniken und absolvieren nebenbei Nostrifizierungslehrgänge zur Anerkennung ihrer Ausbildung. Im Laufe des Jahres sollen noch rund 50 weitere internationale Pflegefachkräfte in den OÖG-Kliniken aufgenommen werden.

Fünf der ersten ersten acht philippinischen Pflegekräfte wurden dem PEK Steyr zugeteilt. „Unser Ziel ist es, dass die Menschen in unserem Land gesund und gut leben können, von heute bis ins hohe Alter. Dafür braucht es ausreichend fachlich kompetente und empathische Mitarbeiter in den Gesundheitseinrichtungen“, sagt Landeshauptmann-Stellvertreterin und Gesundheitsreferentin Christine Haberlander (ÖVP). „Deshalb setzen wir nicht nur alle Hebel in Bewegung, um in Oberösterreich umfangreich auszubilden, sondern wir setzen auch ganz klar auf die Drittstaatenrekrutierung.“ 

Die philippinischen Pflegekräfte haben die Möglichkeit im Sinne eines Stufenplans weitere Kurse zu besuchen, um sie entsprechend ihres Bachelor-Abschlusses aus ihrem Herkunftsland auch zu Diplompflegekräften zu nostrifizieren.

Sondierung in mehreren Ländern

„Wir werden dieses Recruiting von internationalen Fachkräften weiterverfolgen. Unsere aktuellen Zielländer sind die Philippinen und Indien, aber wir sondieren auch in anderen Ländern“, sagt Franz Harnoncourt, Vorsitzender der Geschäftsführung der OÖG.

Das Ankommen der neuen Pflegekräfte ist dank der intensiven Vorbereitungen in den Kliniken reibungslos abgelaufen. Die neuen Kollegen werden unter anderem von Integrationsbeauftragten unterstützt, die ihnen bei jeglichen Fragen, Behördenwegen und in der Einarbeitungszeit zur Seite stehen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden