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STEYR. Alle Fraktionen im Gemeinderat sind sich einig, dass sich in puncto wirtschaftlicher Entwicklung der Altstadt etwas tun muss.

Die Zukunft der Steyrer Altstadt wurde einmal mehr im Gemeinderat diskutiert. (Foto: Tips)
Die Zukunft der Steyrer Altstadt wurde einmal mehr im Gemeinderat diskutiert. (Foto: Tips)

Ein Antrag der FPÖ für die Bildung einer Arbeitsgruppe wurde einstimmig angenommen. „Der Verlust des Billa-Marktes ist ein Knackpunkt, die Lage ist prekär“, betont FPÖ-Vizebürgermeister Helmut Zöttl. Für die ÖVP rund um Stadträtin Judith Ringer sind Fehler der Vergangenheit Mitschuld an der Abwärtsspirale. So hätte die Genehmigung des Einkaufszentrums am Tabor zur Abwanderung am Stadtplatz beigetragen, auch die Erhöhung der Schanigarten-Gebühr wurde von der ÖVP kritisiert.

Die Diskussion im Gemeinderat zeigte, dass kaum jemand an einen „großen Wurf“ bezüglich mehr Kaufkraft in der Altstadt glaubt. Zu oft hat es schon entsprechende Gesprächsrunden mit überschaubaren Ergebnissen gegeben. „Wir haben unser Möglichstes getan, können als Politik das Problem nicht lösen“, sagt SPÖ-Stadtrat Christian Baumgarten, der Vermieter und Wirtschaftstreibende in der Pflicht sieht. Die Grünen wünschen sich eine stärkere Einbindung der Bevölkerung in die Diskussion.

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