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TERNBERG. Eindrucksvolle Skulpturen erinnern symbolisch an die Menschen, die unterdrückt durchs Ennstal zogen.

Die Schüler der Polytechnischen Schule Großraming mit ihrer Kreation. (Foto: Anita Buchberger)
  1 / 2   Die Schüler der Polytechnischen Schule Großraming mit ihrer Kreation. (Foto: Anita Buchberger)

Die katholische Jugend der Region Ennstal hat bereits vor zehn Jahren in ihrem Friedensprojekt „zum:verGehen:erinnern“ die Todesmärsche, bei denen ungarische Juden im Frühjahr 1945 durch das Ennstal getrieben wurden, thematisiert. Die an der Front eingesetzten Zwangsarbeiter mussten in Richtung Konzentrationslager Mauthausen marschieren. Unter unmenschlichsten Bedingungen legten die Menschen pro Tag 40 Kilometer zurück. Verpflegung gab es kaum, wer nicht weiterkam, wurde getötet. 70 Jahre später fertigte die KJ in Zusammenarbeit mit der Polytechnischen Schule Großraming Holzskulpturen an, die in ihrer gebeugten Haltung an den Todesmarsch erinnern. Jetzt, wo die Steelen in die Jahre gekommen und morsch waren, wurden diese wieder von der PTS mit ihrem Fachlehrer Gerhard Garstenauer ersetzt.

Entlang der Eisenbundesstraße, genauer gesagt vor der Pfarrbaracke in Ternberg, erinnern sie an die Ereignisse. Die Holzsteelen wurden kürzlich von den Schülern gemeinsam mit ihrem Fachlehrer und der Beauftragten für Jugendpastoral, Anita Buchberger, neu eingeschlagen.

„Nie wieder soll so ein menschenverachtendes System in unserer Gesellschaft Fuß fassen können“, so Buchberger, die den jungen Menschen auch den Gedenkraum im Keller der Pfarrbaracke zeigte.


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