Steyrer Bezirksjägermeister gibt bei Jagdhornbläsern den Ton an
TERNBERG. Rudolf Kern aus Ternberg wurde als Landesobmann der Jagdhornbläser wiedergewählt. In 76 Gruppen sind mehr als 1.000 Musiker landesweit aktiv.

Im Rahmen der Landestagung der oberösterreichischen Jagdhornbläser wurde der Steyrer Bezirksjägermeister Rudolf Kern erneut zum Landesobmann gewählt. Kern, der dieses Amt bereits seit 2014 innehat und selbst seit 37 Jahren aktiver Jagdhornbläser ist, setzt damit gemeinsam mit Landeshornmeister Franz Kastenhuber seine engagierte Arbeit an der Spitze der oberösterreichischen Jagdhornbläser fort. „Es ist mir eine große Ehre, diese Tradition weiterführen zu dürfen. Die Jagdhornbläser sind ein unverzichtbarer Teil unseres jagdlichen Brauchtums und unserer Gemeinschaft“, so Kern.
Mit mehr als 1.000 aktiven Jagdhornbläsern ist Oberösterreich eine Hochburg der jagdlichen Musikpflege. Die Jagdhornbläser sind nicht nur ein wesentlicher Bestandteil der Jagdkultur, sondern auch bei zahlreichen offiziellen Anlässen und Veranstaltungen vertreten. Durch das Erschallen des Jagdhorns erhalten nicht nur die Jagden, sondern auch Hochzeiten, Bälle, Begräbnisse sowie sonstige gesellige Anlässe ihre ganz persönliche Note.
Neuer Bezirksobmann
Im Bezirk Steyr-Land gibt es bei den Jagdhornbläsern eine neue Führung. Hubert Riedl, Hornmeister der beiden Jagdhornbläsergruppen Aschach und Ternberg sowie Landesviertelobmann für das Traunviertel, ist seit Jänner Obmann der 16 Jagdhornbläsergruppen des Bezirkes. Mit seiner langjährigen Erfahrung wird er die musikalische und organisatorische Weiterentwicklung der Jagdhornbläser im Bezirk maßgeblich prägen.


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