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STEYR. Der Verein Generation Plus - die Grünen - Region Steyr und das Museum Arbeitswelt laden zu einer geführten Tour durch die Ausstellung Future Food - Essen für die Welt von Morgen ein. Es wird viel Zeit für Fragen und Gespräche zu den angesprochenen Themen geben.

 (Foto: Anna Maria Niedereder-Mayr)
(Foto: Anna Maria Niedereder-Mayr)

Spätestens während der letzten Pandemie wurde den Menschen klar, wie fragil und unzuverlässig die internationalen Lieferketten sind. Zuerst waren es nur Kleinigkeiten, die fehlten. Vielleicht eine Öse aus Fernost, die in den Bergschuh einer österreichischen Schuhmarke montiert werden sollte. Dann Medikamente, Gas aus Russland und schließlich auch Getreide aus der Ukraine. In den Supermarktregalen fehlte Weizenmehl. Wir litten keine Hungersnot. Die Menschen in Ostafrika schon. Der Staat Somalia ist zu 100 Prozent von Weizenimporten (Ukraine ca. 70 Prozent, Russland ca. 30 Prozent) abhängig (UNCTAT, Statista).

Doch auch bei uns wird täglich fruchtbarstes Ackerland verbaut! Mit jedem Hektar, auf dem nicht mehr Lebensmittel für uns angebaut werden, bewegen wir uns einen Schritt in Richtung internationale Abhängigkeit.

Wie nachhaltig ist unsere Versorgung mit Lebensmitteln?Wie gerecht ist die Verteilung der Ressourcen?Wie werden wir uns in Zukunft ernähren?Was landet auf unseren Tellern?

Mit diesen und vielen anderen spannenden Fragen befasst sich die Ausstellung “Future Food + Essen für die Welt von Morgen” im Museum Arbeitswelt-Steyr. Ursprünglich eine Ausstellung des Hygiene Museum Dresden, gelang es dem MAW-Steyr, die Ausstellung nach Steyr zu bringen. Sie wurde an die österreichischen und örtlichen Gegebenheiten adaptiert.

Freitag, 24. November
Treffpunkt: 14.45 Uhr vor dem Museumseingang
Wehrgrabengasse 7, 4400 Steyr
Treffpunkt: 17.30 Uhr zum gemütlichen Ausklang im Restaurant Minichmayr
Um Anmeldung wird gebeten: maria.lindinger@liwest.at

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