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STEYR. „Wer vorbereitet ist, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch seine Familie, seine Nachbarn – und entlastet Einsatzkräfte“, sagen die Zivilschutz-Bezirksleiterinnen Karin Nosko (Steyr) und Verena Laußermair (Steyr-Land) anlässlich des Zivilschutztages am Samstag, 4. Oktober.

Karin Nosko (links) und Verena Laußermair (Foto: OÖ Zivilschutz)
Karin Nosko (links) und Verena Laußermair (Foto: OÖ Zivilschutz)

Ab 12 Uhr heulen am Samstag die Sirenen, damit sich die Bevölkerung mit den verschiedenen Signalen vertraut machen kann (siehe unten). Eine wertvolle Ergänzung zur Warnung und Alarmierung ist das Zivilschutz-SMS als direkter Kommunikationskanal der Gemeinde. Dafür kann man sich kostenlos auf www.zivilschutz-ooe.at anmelden.

Notfallplan für Familie

Aufgerufen wird am 4. Oktober auch zum Stresstest für den eigenen Haushalt. „Wenn ich meine Sicherheitsgeräte und den Vorrat am Zivilschutztag überprüfe, dann habe ich das alles für ein Jahr erledigt – und die Sirenensignale, die an diesem Tag ertönen, erinnern mich daran“, erklärt OÖ Zivilschutz-Präsident Michael Hammer. Katastrophen, Stromausfälle oder Naturereignisse treten meist unerwartet ein.

„Die Einsatzorganisationen wie Rettung und Feuerwehr leisten in solchen Situation Großartiges – doch sie können nicht überall gleichzeitig sein“, betonen die Zivilschutz-Bezirksleiterinnen Karin Nosko und Verena Laußermair. „Deshalb ist Eigenvorsorge ein entscheidender Baustein im Zivilschutz. Jeder Haushalt sollte darauf vorbereitet sein, für einige Tage ohne externe Hilfe auszukommen.“ Auch die Überprüfung des Familien-Notfallplans gehört dazu. Eine entsprechende Broschüre kann kostenlos unter Tel.0732 652436 bestellt werden.

Zivilschutz-Probealarm am 4. Oktober

  • Sirenenprobe für 15 Sekunden Warnung: 3 Minuten gleichbleibender Dauerton; Dieses Signal wird ausgelöst, wenn die Bevölkerung vor herannahenden Gefahren gewarnt wird. Radio einschalten und Verhaltensmaßnahmen beachten.
  • Alarm: 1 Minute auf- und abschwellender Heulton; Die Gefahr steht unmittelbar bevor. Radio einschalten und Verhaltensmaßnahmen beachten.
  • Entwarnung: 1 Minute Dauerton; Ende der Gefahr. Dennoch müssen weiterhin die Durchsagen im Radio beachtet werden, da es vorübergehend bestimmte Einschränkungen geben kann.


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