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STEYR. Als bester Europäer belegt der Steyrer Valentin Pfeil am Sonntag beim Wien-Marathon den elften Platz. In 2:14.50 Stunden bleibt er zudem unter dem geforderten Limit für die Weltmeisterschaft im August in London.

Valentin Pfeil Foto: vcm/Sailer
Valentin Pfeil Foto: vcm/Sailer

„Es war ein Kampf bis zum Schluss. Ich bin saufroh, dass es sich um ein paar Sekunden ausgegangen ist“, sagt Pfeil nachdem er das geforderte WM-Limit nach 42,195 Kilometern um zehn Sekunden unterschritten hatte. Trotz störendem Wind spult der 28-Jährige sein Programm bei seinem erst zweiten Marathon wie geplant ab. Im Ziel ist der Sportler des LAC Amateure Steyr erschöpft, aber überglücklich. Weiter hätte die Strecke allerdings nicht mehr sein dürfen. „Das war alles was ich hatte, da war am Schluss kein Tropfen mehr“, so Pfeil.    

Unterstützung auf und neben der Strecke

Auf seinem Weg zum WM-Limit ist der Steyrer von Tempomachern und vom Publikum entlang der Strecke unterstützt worden. Im Vorjahr, bei seinem Marathon-Debüt, ist Pfeil 2:16.37 Stunden gelaufen. Damals wollte er das Limit für die Olympischen Spiele in Rio erbringen (2:14.00). „Heuer hatte ich mehr Spielraum, dementsprechend konnte ich mir das Rennen besser einteilen. Ein Jahr älter zu sein, ist im Marathon auch kein Nachteil.“

„Den Moment genießen“

Nach dem gelungenen Vienna City Marathon will Pfeil „den Moment genießen“, ehe demnächst schon die Vorbereitungs- und Aufbauzeit für seinen dritten Lauf über 42,195 Kilometer beginnt. Der wird bei der Weltmeisterschaft am 6. August in London sein.                                                                                                                              


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