Aufstieg für Vorwärts Steyr in Griffweite
Steyr. Mit einem OÖ-Derby in Vöcklamarkt startet Vorwärts am Freitagabend das Unternehmen Aufstieg in die 2. Liga.

„Wenn eine Mannschaft nach 18 Runden auf dem zweiten Tabellenplatz liegt, ist das kein Zufallsprodukt“, sagt Vorwärts-Trainer Gerald Scheiblehner. Kommt man unter die Top-Drei, spielt man in der kommenden Saison in der 2. Liga. „Wir werden alles dafür tun, weiter vorne mitzumischen“, so der Coach. Zum Auftakt am Freitag in Vöcklamarkt wartet gleich ein echter Gradmesser auf die Rot-Weißen, das Hinspiel wurde mit 1:4 verloren. Anreisen wird man übrigens mit dem neuen Mannschaftsbus im Vorwärts-Design.
Mehr Konkurrenzkampf
Mit 23 Feldspielern und drei Torhütern ist der Vorwärts-Kader im Frühjahr sehr groß. Vor allem in der Offensive ist der Konkurrenzkampf durch die Verpflichtung von Stürmer Mario Petter größer geworden. Der 25-Jährige hat in der Vorbereitung sechsmal getroffen, obwohl die Abstimmung mit seinen neuen Mitspielern noch nicht optimal klappt. In Sachen Spielsystem wird man am Freitag am Kunstrasen in Vöcklamarkt entweder im klassischen 4-4-2 oder wie meist im Herbst in einem 4-2-3-1-Spielsystem auflaufen.
Neuer Manager
Abseits des Rasens werden weiter die Weichen für die Zukunft gestellt. Seit 1. März ist mit Jürgen Tröscher ein Club Manager bei den Rot-Weißen tätig. „Die Zulassungbestimmungen für die Bundesliga werden mich in den nächsten Wochen ebenso beschäftigen, wie die Organisation am Spieltag, die Struktur der einzelnen Aufgabenbereiche innerhalb des Vereins oder den Wirtschaftsbeirat in Sachen Sponsoring zu unterstützen“, erklärt Tröscher.
Der 33-Jährige ist in Steyr geboren und aufgewachsen und wohnt in Hofkirchen. Er ist verheiratet und hat zwei Töchter (2 Jahre und 7 Monate). Hauptberuflich ist Tröscher bei Wacker Neuson in Hörsching beschäftigt. Im Fußball war er zuletzt als Sportlicher Leiter der Wolferner Damen tätig.


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