Klarer Sieg im ersten Match
STEYR. Die Junghexen des DBK Steyr starten mit einem souveränen 75:47-Heimerfolg gegen die Basket Flames aus Wien in die Österreichische U16-Meisterschaft.

Von Beginn an entwickelte sich zunächst ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Teams, der stark von Nervosität auf beiden Seiten geprägt war. Bis zur achten Minute konnte sich keine Mannschaft einen entscheidenden Vorteil erspielen, der Spielstand von 12:12 spiegelte das wider. Erst in den letzten beiden Minuten des ersten Spielabschnittes lief es bei Steyr besser, was den Hexen eine 19:12-Führung nach dem ersten Viertel einbrachte.
Passspiel wird flüssiger
Doch die Flames fighteten zu Beginn des zweiten Viertels zurück. Nach 13 Minuten stand es nur mehr 23:22 für Steyr. Dann begann es für die Junghexen besser zu laufen, das Passspiel wurde flüssiger und die Angriffe effizienter vorgetragen. Innerhalb von drei Minuten gelangen 14 Punkte, die Steyrer Defensive ließ in dieser Zeit nur einen Korberfolg der Flames zu. Mit 42:28 für das Heimteam ging es in die Halbzeit.
Vorsprung ausgebaut
Nach der Pause ließen die Junghexen nichts mehr anbrennen und bauten den Vorsprung im dritten und vierten Viertel kontinuierlich weiter aus, obwohl die Flames bis zum Spielende dagegen hielten und aufopferungsvoll kämpften. Es lief noch nicht alles rund bei den Steyrerinnen: In einigen Fast-Break-Aktionen fehlte die Präzision, manches Mal wurden soeben hart eroberte Bälle zu überhastet wieder abgegeben oder unter dem Korb einfach scheinende Punkte nicht erzielt. Dafür wurde das Publikum aber durch einige sehenswerte Kombinationen entschädigt, die teilweise spektakuläre Punkte einbrachten.
Positive Bilanz
Nicht nur die Anzahl der Wechselspielerinnen war ein Vorteil für die Junghexen, viele Spielerinnen konnten sich in die Scorerliste eintragen und alle trugen auch am Ende nicht unwesentlich ihren Teil zum Erfolg bei. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass die gezeigte Leistung beider Teams durchaus noch ausbaufähig ist, dass man aber - trotz der deutlich erkennbaren Luft nach oben - aus Steyrer Sicht mit dem Endergebnis von 75:47 im ersten Bewerbsspiel nicht unzufrieden sein darf.


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