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STEYR. Thomas Mayrpeter mischte einst mit Vincent Kriechmayr die Nachwuchsklassen auf, gewann bei der Junioren-Weltmeisterschaft 2013 Gold (Super G) und Silber (Abfahrt).

Thomas Mayrpeter (rechts) wird im Pitztal Staatsmeister im Skicross Foto: ÖSV/Karlheinz Wieser
  1 / 4   Thomas Mayrpeter (rechts) wird im Pitztal Staatsmeister im Skicross Foto: ÖSV/Karlheinz Wieser

Im alpinen Weltcup ist der 27-Jährige allerdings nie richtig angekommen. Via Europacup sichert sich das Ausnahmetalent des Schiklub Steyr für die Saison 2015/16 einen Fixplatz in der Elite. Doch schon am ersten Rennwochenende in Lake Louise(Kanada) zieht er sich einen Kreuzbandriss im Knie zu.

Lange Leidenszeit

Es folgt eine lange Leidenszeit mit insgesamt fünf Operationen. Seine Comebackversuche bei den Alpinen bringen nicht den gewünschten Erfolg. Zur Saison 2018/19 entscheidet sich Mayrpeter zum Wechsel der Sportart und versucht, im Skicross Fuß zu fassen. Beruflich steigt er bei der Polizei ein und absolviert seit 2017 eine auf Spitzensportler maßgeschneiderte Ausbildung, die fünf Jahre dauert.

Nominiert für Weltcup-Auftakt

Im Skicross, wo im Duell Mann gegen Mann gefahren wird, läuft es für Mayrpeter nicht auf Anhieb rund. Bestes Resultat in der letzten Saison ist ein vierter Rang beim Europacup auf der Reiteralm, für einen Weltcup-Einsatz reicht es noch nicht. Doch die Vorbereitung auf die aktuelle Saison läuft gut, schon vor der Staatsmeisterschaft im Pitztal wird Mayrpeter für den Weltcup-Auftakt im französischen Val Thorens am 6. und 7. Dezember nominiert.

Starke Konkurrenz

Zur österreichischen Meisterschaft am 23. November und einem Europacupbewerb einen Tag später kommen Topfahrer aus aller Welt nach Tirol, damit gibt es für die heimischen Asse gleich eine Standortbestimmung. Mayrpeter kann seine gute Form aus der Vorbereitung bestätigen und verpasst im Fotofinish gegen US-Boy Brant Crossan nur um wenige Zentimeter das große Finale, wo kein Österreicher dabei ist.

„Cooles Rennen“

Im Rennen um die Ränge fünf bis acht siegt Mayrpeter und krönt sich damit erstmals zum Skicross-Staatsmeister. „Es war ein cooles Rennen auf einem lässigen Kurs. Ich habe mich im Training darauf konzentriert, die Dinge zu verbessern, die ich im Skicross noch zu verbessern habe und dabei bin ich auf einem guten Weg“, sagt Mayrpeter, der einen Tag später wieder Gesamtfünfter und bester Österreicher wird.

Bronze für Rohrweck

Der Großraminger Johannes Rohrweck, der schon seit vielen Jahren dem Weltcup-Team angehört, wird Dritter der Staatsmeisterschaftswertung, den Europacupbewerb am Sonntag beendet der 29-Jährige auf Rang neun.

Skicross-Staatsmeisterschaft, Damen:

1. Andrea Limbacher (OÖ)

2. Katrin Ofner (ST)

3. Christina Födermayr (OÖ)

Herren:

1. Thomas Mayrpeter (OÖ)

2. Robert Winkler (ST)

3. Johannes Rohrweck (OÖ)


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