Mit Ennstal-Power ins Bundesliga-Endspiel
STEYR. Die Tennis-Bundesliga hat sowohl bei den Herren als auch bei den Damen starke Beteiligung aus der Region Steyr.

Seit vielen Jahren mischt der UTC Steyr in der Tennis-Bundesliga mit. Heuer beenden die Gleinker die Vorrunden-Gruppe A mit einem Sieg und drei Niederlagen auf dem vierten Tabellenplatz. Die letzte Vorrundenbegegnung gegen Mauthausen geht knapp mit 4:5 verloren. Für ein Highlight sorgt Simon Traxler (19), der seine Partie gegen den ehemaligen Top-50-Weltranglistenspieler Andreas Haider-Maurer glatt gewinnt. Zum Saisonabschluss spielt der UTC Steyr am Freitag, 14. August, um Rang sieben in der Bundesliga. Gegner ist auswärts der TC Telfs (Tirol).
Wertvolle Erfahrung
Der ATSV Steyr hat bei den Damen in der Bundesliga-Gruppenphase zwar keine Begegnung gewonnen, dafür konnten mit Nina Walter (17) und Johanna Hiesmair (15) zwei Talente aus der Region wertvolle Erfahrung auf hohem Niveau sammeln. Dem Team gehören auch die Routiniers Sarah Wieser (28) und Marion Walter (40) an, in der Bundesliga-Endwertung der Saison 2020 belegt der ATSV Steyr den neunten Platz.
Finale in Wien
Das Kornspitz-Team Oberösterreich, das seine Heimspiele in Steyr austrägt, qualifizierte sich souverän für das Bundesliga-Finalturnier auf der WAC-Anlage in Wien. Mit einer Match-Bilanz von 18:3 wurden alle drei Vorrundenbegegnungen souverän gewonnen. Einem 7:0 gegen Innsbruck folgte ein 5:2-Erfolg in Ried und zum Abschluss ein 6:1 zu Hause gegen Wiener Neustadt. Damit trifft man im Kampf um den Staatsmeistertitel am Samstag, 15. August, in Wien ab 11 Uhr auf den TC Weigelsdorf. Die Niederösterreicherinnen werden von Julia Grabher angeführt. Für das Team Oberösterreich schlagen unter anderem drei Ennstalerinnen auf. Österreichs Nummer eins Barbara Haas, Melanie Klaffner und Nadja Ramskogler.


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