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STEYR. Vorwärts steht nach einem mühevollen 1:0-Erfolg gegen Regionalligist Bruck/Leitha in der zweiten Runde des ÖFB-Cups. Nur 420 Zuschauer sind dabei.

Goldtorschütz Josip Martinovic (links) Foto: Moser
  1 / 5   Goldtorschütz Josip Martinovic (links) Foto: Moser

Nach mehr als einem halben Jahr Pause dürfen die Vorwärts-Kicker endlich wieder vor Zuschauern an der Volksstraße spielen. Es sind allerdings nur 420 Besucher, die beim Erstrunden-Duell im Uniqa-ÖFB-Cup gegen Bruck/Leitha dabei sind. Aufgrund der Corona-Auflagen (nur Sitzplätze, Abstand) dürfen im Herbst maximal 1.100 Zuschauer dabei sein.

Guter Start 

Den Rot-Weißen ist gegen den Regionalligisten die fehlende Match-Praxis anzusehen. In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit gibt es Abschlüsse auf beiden Seiten, für den 1:0-Pausenstand sorgt Josip Martinovic, er verwertet eine elegante Vorlage von Michael Halbartschlager (10.).

Bruck dominiert 

Bruck präsentiert sich stark und erarbeitet sich nach dem Seitenwechsel ein deutliches Übergewicht. Vorwärts wird phasenweise tief in die eigene Hälfte gedrängt. Die Niederösterreicher haben auch die eine oder andere Torchance, Vorwärts-Torhüter Bernhard Staudinger kann seinen Kasten aber sauber halten.

Zittern bis zum Schluss

Vorwärts schafft es nicht für Entlastung zu sorgen und muss bis zum Schluss zittern. Letztlich bleibt es beim knappen und glücklichen 1:0-Erfolg der Rot-Weißen. Die Auslosung für die 2. Runde findet am 20. September statt, Spieltermin ist der 16. bis 18. Oktober.

Willi Wahlmüller: “In den ersten 30 Minuten sind wir stabil gestanden, haben gut umgeschaltet und auch das 1:0 gemacht. Wir sind dann mit Fortdauer der Partie immer mehr zurückgefallen, waren ungenau im Passspiel. Der Gegner hat es sehr gut gemacht, war aggressiv und hat unser Aufbauspiel gut unterbunden. Allerdings haben bei uns auch die Laufwege vorne nicht gestimmt, das liegt natürlich auch daran, das wir nur ein Testspiel hatten. Schlussendlich zählt der Aufstieg, ich konnte auch einige Erkenntnisse aus dem Match ziehen. Es wartet noch viel Arbeit auf uns.“ 

Sascha Fahrngruber: “Es war erwartet schwierig. Bruck hat alles reingehaut, wir hatten das ganze Match über Schwierigkeiten. Die Abstimmung hat bei uns nicht gepasst, wir waren oft zu weit auseinander und haben zu keinem Spielfluss gefunden. Trotzdem haben wir 1:0 gewonnen, am Sonntag müssen wir uns steigern, dann können wir in Amstetten etwas mitnehmen.“

SK Vorwärts Steyr - ASK-BSC Bruck/Leitha 1:0 (1:0)

 

Vorwärts (4-4-2): Staudinger; Halbartschlager, Prada, Wimmer, Fahrngruber; Brandstätter, Himmelfreundpointner, Hofstätter, Mustecic (78. Pasic); Paz (55. Mayr-Fälten), Martinovic. Ersatz: Hüttner; Jawadi, P. Bilic, Ablinger. Trainer: Wilhelm Wahlmüller.

Bruck (4-2-3-1): Stadler; Lechner, Herbst, Bockay, Varsanyi; Akrap (46. Oda), Sara; Elbl, Ivic, Divljak (55. Necina); Paukner. Ersatz: Glander; Okunakol, Nikolic, Kondrlik. Trainer: Mario Santner.

Torfolge: 1:0 (10.) Martinovic (Halbartschlager)

Gelbe Karten: Wimmer (43. Foul), Martinovic (45.+1 Unsportlichkeit), Brandstätter (87. Unsportlichkeit); Bockay (5. Foul)

Mittwoch, 9. September 2020; EK-Kammerhofer-Arena, 420 Zuschauer

SR Josef Spurny; Andreas Heidenreich, Sebastian Gruber


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