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STEYR. Mario Pecile, Sportlicher Nachwuchsleiter beim SK BMD Vorwärts Steyr, spricht im Interview über das geplante Trainingszentrum, die Suche nach Talenten und die Corona-Situation.

 (Foto: SKV/Moser)
(Foto: SKV/Moser)

Tips: Wie läuft derzeit das Nachwuchstraining unter den strengen Corona-Auflagen?

Mario Pecile:In erster Linie sind wir froh, dass unsere Jungs wieder auf dem Platz stehen.  Unsere Trainer versuchen trotz Kleingruppen und Abstandsregel ein attraktives Training zu gestalten. Wir haben in den letzten Monaten intensiv an unserem Sportkonzept und unserer Struktur weitergearbeitet.

Welche Ziele gibt es?

Mario Pecile: Der Verein möchte Spieler aus dem eigenen Nachwuchs und die besten Talente aus der Region im Kader der Kampfmannschaft in der 2. Liga sehen. Somit ist das  Ziel für die Nachwuchsarbeit klar: Wir wollen unsere Kicker soweit ausbilden, dass sie den Sprung in die 2. Liga schaffen können. Deswegen sind wir immer auf der Suche nach den besten Talenten in der Umgebung.

Kommt man da nicht in Konflikt mit anderen Vereinen?

Mario Pecile: Nein. Es gibt in der Region viele Klubs, die sehr gute Nachwuchsarbeit leisten. Mir ist eine enge Zusammenarbeit mit den umliegenden Vereinen, Schulen und dem LAZ wichtig. Das bringt nicht nur die Vorwärts voran, sondern schafft einen Mehrwert für die gesamte Region.

Wie sind die Trainingsbedingungen für den SKV-Nachwuchs?

Mario Pecile: Durch die Kooperation mit dem Atsv Steyr gibt es für uns in Münichholz schon gute Trainingsmöglichkeiten. Wir müssen jetzt aber die nächsten Schritte gehen. Als Zweitliga-Verein haben wir bei der Infrastruktur definitiv Aufholbedarf. Mit den Planungen für das Trainings- und Nachwuchszentrum sind wir sehr weit. Wird es bald realisiert, gibt das unseren Ambitionen im Nachwuchs einen großen Schub.

Vorwärts sucht Nachwuchsspieler für alle Altersklassen. Sobald es die Corona-Situation zulässt, sind Sichtungstrainings geplant. Weitere Infos per E-Mail: m.pecile@vorwaerts-steyr.at

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