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Dritte Auslandsstation für Fußballprofi Kreuzriegler

Robert Hofer, 28.01.2022 08:39

REICHRAMING. Martin Kreuzriegler hat beim polnischen Traditionsverein Widzew Lodz eine neue Herausforderung gefunden. Der 28-jährige Innenverteidiger spielte zuletzt in Norwegen.

 (Foto: Widzew Lodz)
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Seine ersten Fußballschuhe zerriss Kreuzriegler in seinem Heimatort Reichraming, wo rasch sein Talent erkannt wurde. In der Fußballakademie Linz wurde der Ennstaler weiter ausgebildet und schaffte danach den Sprung zu Blau-Weiß Linz. Dort gab er im Mai 2012 sein Debüt in der 2. Liga und konnte sich in den kommenden Jahren in der zweithöchsten Spielklasse Österreichs etablieren. Es folgten Stationen in Horn, bei Austria Lustenau und beim Floridsdorfer AC in Wien.

Über Malta und Norwegen nach Polen

2017 startete Kreuzriegler sein erstes Auslandabenteuer und kickte eine Saison für Maltas Serienmeister Hibernians. Dort durfte er unter anderem in der Champions-League-Qualifikation gegen Salzburg spielen. Im Sommer 2018 kehrte er für zwei Jahre zu Blau-Weiß Linz zurück, dann ging es für eineinhalb Jahre in Norwegens Top-Liga zu Sandefjord. In der „Eliteserien“ war Kreuzriegler Stammspieler, erzielte in 51 Spielen zwei Tore und steigerte seinen Marktwert auf 400.000 Euro (transfermarkt.at). Den Ende 2021 auslaufenden Vertrag bei Sandefjord verlängerte er nicht und heuerte nun beim Widzew Lodz in Polen an.

Präsentation mit Linzer Torte

Widzew ist vierfacher polnischer Meister, aktuell spielt der 1910 gegründete Traditionsverein aus der 700.000 Einwohner-Stadt Lodz aber nur in der zweiten Liga. In dieser liegt man nach 20 von 34 Spieltagen auf Platz zwei, der am Ende zum Aufstieg in die „Ekstraklasa“ reichen würde. Innenverteidiger Kreuzriegler, der einen Vertrag bis Juni 2023 unterzeichnet hat, will zur Rückkehr in Polens Topliga seinen Beitrag leisten. Das Vorstellungsvideo seines neuen Klubs beginnt mit einer Linzer Torte, anschließend erklärt Kreuzriegler auf Englisch seine Stärken und Ziele, unterlegt ist der Beitrag mit klassischer Musik. „Ich weiß schon viel über den Klub, die Fans waren auch ein Grund, um hierher zu kommen. Ich hoffe wir können am Saisonende den Aufstieg feiern“, sagt Kreuzriegler, der mit der Nummer 33 auflaufen wird. Derzeit läuft die Vorbereitung, die Meisterschaft wird Ende Februar mit einem Heimspiel gegen Aka Gdynia fortgesetzt, das Stadion von Widzew fasst 18.000 Zuschauer und ist meist gut gefüllt.


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