Hrinkow-Profi schrammt in Taiwan an Sensation vorbei
STEYR. Von 12. bis 16. März läuft die Tour de Taiwan (UCI 2.1), für das Steyrer Hinkow Team eine Möglichkeit, sich international ins Rampenlicht zu fahren.

Am dritten Tag stand die erste schwere Etappe der diesjährigen Auflage auf dem Programm. Das Team Hrinkow Advarics kannte den Abschnitt aus früheren Zeiten und wusste das Rennen schwer zu machen. „Heute haben wir gezeigt was in uns steckt. Wir sind ein sehr offensives Rennen gefahren, haben zahlreich attackiert und alle Gruppen abgedeckt. Nach diesem Husarenritt hätten wir uns ein Podium verdient“, sagt der Sportliche Leiter Matej Mugerli.
Soloflucht von Primozic
Dennoch schafften es die sprintstarken Teams ihre Kapitäne immer wieder in Position zu bringen. Jaka Primozic sammelte all seine Kräfte und versuchte zwei Kilometer vor dem Ziel der Spitze zu entkommen. Ein Fluchtversuch der für Aufregung sorgte und erst 350 Meter vor dem Ziel vereitelt werden konnte. „Was für ein Rennen. Die Performance war großartig und zeigte, dass wir am richtigen Weg sind. Noch fehlt das nötige Glück. Aber wir werden alles daran setzen, den ersten großen internationalen Erfolg der Saison einzufahren“, so Teammanager Dominik Hrinkow.
Zeitgleich mit dem belgischen Sieger Tijl de Decker (Lotto Dstny) kamen Riccardo Verza, Jonas Rapp, Michael Konczer und Jaka Primozic ins Ziel. Das morgige Terrain wird nochmals schwerer und sollte dem Continental Team aus Steyr entgegen kommen.


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