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STEYR/OÖ. Nach drei Jahren ohne Österreich-Rundfahrt gibt es heuer ein Comeback des Radsport-Klassikers. Oberösterreich spielt dabei eine wichtige Rolle.

  1 / 6   Von links: Landessportdirektor Gerhard Rumetshofer, Daniel Eichinger, Josef Dirnbauer, Dominik Hrinkow, Alexander Hrinkow (Foto: EXPA Pictures)

Die fünf Continental-Teams aus Österreich, darunter Hrinkow Advarics aus Steyr und Felbermayr aus Wels, ziehen bei der Organisation an einem Strang. Zwischen 2. und 6. Juli finden fünf Etappen statt, Start ist in Dornbirn in Vorarlberg, Ziel am Sonntagberg in Niederösterreich. Neu ist mit Tour of Austria der Name der Rundfahrt.

Lange OÖ-Etappe

Die vorletzte Etappe führt am 5. Juli von St. Johann im Pongau nach Steyr. Der genaue Streckenverlauf wurde am Montag bei einer Pressekonferenz im Steyrer Rathaus präsentiert. Mit 197 Kilometern und über 2.000 Höhenmetern ist die Etappe anspruchsvoll. „Es wird wohl eine Fluchtgruppe geben, der Kampf darum wird sicher hart“, sagt der Allhaminger Daniel Eichinger, der im Dienste der Steyrer Hrinkow-Mannschaft unterwegs ist. „Die Schlussrunde wird fulminant, am Porscheberg werden wir Fahrer leiden“, so der 27-Jährige.

Über das steirische Ennstal und den Pyhrn-Pass (Bergwertung) kommen die Fahrer am 5. Juli nach Oberösterreich, in Windischgarsten gibt es eine Sprintwertung. Via Steyrtal geht es Richtung Etappenziel, in der Saaß gibt es noch eine Bergwertung, ehe die erste Zieldurchfahrt am Steyrer Stadtplatz (Sprintwertung) ansteht. Anders wie 2016 - damals kam das Feld via Enge auf den Stadtplatz, geht es diesmal via Neutor auf das Kopfsteinpflaster.

World Tour zu Gast

Danach steht eine 21 Kilometer lange Finalrunde auf dem Programm, die den Fahrern alles abverlangen wird. Am Porscheberg mit bis zu 22 Prozent Steigung könnte eine Vorentscheidung fallen. Danach folgt eine rasante Abfahrt, der Etappensieger wird kurz nach 15 Uhr am Stadtplatz erwartet.

Das Teilnehmerfeld bei der UCI 2.1 Rundfahrt wird stark sein. Unter anderem ist die World-Tour-Mannschaft Jayco dabei. Für die Australier fährt mit Lukas Pöstlberger auch ein Top-Profi aus Oberösterreich. „Sollte mein Team mich nicht für die Tour de France benötigen, freue ich mich schon auf den Start bei der Tour of Austria“, so der 31-Jährige. Derzeit ist der Schwanenstädter beim Giro d'Italia im Einsatz.

Die Etappen im Überblick

2. Juli: Dornbirn – Dornbirn, 149,3 km, 1.781 Hm

3. Juli: St. Anton – Innsbruck, 158,8 km, 1.559 Hm

4. Juli: Sillian – St. Johann/Alpendorf, 148,5 km, 3.105 Hm

5. Juli: St. Johann/Alpendorf – Steyr, 197,2 km, 2.050 Hm

6. Juli: Ybbs an der Donau – Sonntagberg


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