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STEYR. Von Maria Taferl über das Ennstal und Aschach führte die zweite Etappe der Tour of Austria am Donnerstag nach Steyr. Die Begeisterung am Streckenrand war groß.

Brandon Rivera (rechts) sprintete am Steyrer Stadtplatz zum Etappensieg. (Foto: EXPA/ Johann Groder)
  1 / 4   Brandon Rivera (rechts) sprintete am Steyrer Stadtplatz zum Etappensieg. (Foto: EXPA/ Johann Groder)

Unmittelbar nach dem offiziellen Start nach vier Kilometern ereignete sich entlang der Donau ein Massensturz, in den auch der Gesamtführende Max Walscheid (Jayco Alula) verwickelt war. Der Deutsche wurde wie der 23-jährige Joran Wyseure von Alpecin-Deceuninck und der Deutsche Joshua Huppertz (Lotto Kern-Haus) für Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht.

Besonders bitter für die Heimmannschaft Hrinkow Advarics: Nur ein Profi des Teams war nicht betroffen, gleich zwei Räder hatten Totalschaden. Jonas Rapp, der Glocknerkönig des Vorjahres, erlitt eine Handverletzung, konnte aber wie alle anderen weiterfahren. Sofort neutralisierte die Rennleitung das Rennen und alle betroffenen Fahrer wurden medizinisch versorgt.

Nach rund einer Stunde wurde das Rennen in Melk neu gestartet. „Die Rettungskette hat sehr gut funktioniert. Zu Beginn der Etappe herrschte starker Rückenwind, der für zusätzliche Hektik im Feld sorgte. Rund 30 Fahrer waren in den Sturz involviert“, beschreibt Tour-Direktor Thomas Pupp die Vorgänge.

Kabas in der Spitzengruppe

Mit Maximilian Kabas schaffte es ein Hrinkow-Fahrer in die Spitzengruppe, er wurde aber wie seine Fluchtgefährten vom Feld wieder eingeholt. Nach einer ersten Zieldurchfahrt am Steyrer Stadtplatz folgte noch eine Schleife rund um die Stadt, inklusive dem steilen Porscheberg. Dort nahm der Marchtrenker Felix Großschartner (UAE) das Heft in die Hand. Er gewann die letzte Bergwertung und kam mit 21 weiteren Fahren zum finalen Sprint in die Altstadt.

Dort setzte sich Ineos-Grenadiers-Profi Brandon Rivera vor Martin Marcellusi (Bardianie) und Xandro Meurisse (Alpecin) durch. Rivera führt jetzt auch in der Gesamtwertung, Großschartner ist mit acht Sekunden Rückstand Dritter. Bester Hrinkow-Profi ist hier Jonas Rapp, der als 32. einen Rückstand von 52 Sekunden aufweist.

Die dritte Etappe der Tour of Austria führt am Freitag von Schladming über 153 Kilometer und 2.855 Höhenmeter nach St. Johann/Alpendorf in Salzburg. Am Samstag geht es von dort über 152 Kilometer und 3.786 Höhenmeter nach Kals am Großglockner. Die Schlussetappe führt am Sonntag von Kufstein nach Kühtai (144 Kilometer, 2.712 Höhenmeter).


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