REICHRAMING. Erstmals schaffte es Bleona Rama von der Askö Reichraming bei einem U18-Judo-Europacup aufs Stockerl. Die Steyrerin durfte in Samorin (Slowakei) gleich über Gold jubeln.

Zuvor war Platz sieben in Györ (Ungarn) das beste Europacup-Resultat von Rama gewesen. In Samorin war sie in der Klasse bis 63 Kilo jetzt nicht zu stoppen. Sie besiegte Gegnerinnen aus Serbien, Litauen, Rumänien und Tschechien und setzte sich im Finale gegen die Serbin Nina Andric durch.
Start war fraglich
„Bei den Jugendspielen im Vorjahr in Skopje hatte Bleona gegen Andric im Teambewerb noch eine Niederlage kassieren müssen, diesmal hat sie verdient gewonnen. Dabei haben wir in der Früh noch überlegt, ob ein Start von Bleona wegen einer hartnäckigen Muskelverspannung im Rücken überhaupt Sinn macht“, staunte ÖJV-Nationaltrainer Martin Grafl.
Bleona Rama schrieb jedenfalls ein Stück Reichraminger Vereinsgeschichte. Nach Daniel Leutgeb (2x U18), Emily Starzer (U18) und Carina Klaus-Sternwieser (U21) ist sie die vierte Sportlerin des Vereins, die einen Europacup-Sieg verbuchen konnte.
Quali-Norm erfüllt
Teamkollegin Isabella Stögmann aus Ternberg erreichte in Samorin in der Klasse bis 52 Kilo den guten fünften Platz.
Mit den Top-Platzierungen in der Slowakei hat das Duo der Askö Reichraming bereits die Qualifikationsnorm für die heurigen Großereignisse in ihrer Altersklasse in der Tasche.


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