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STEYR. Lieferanten der Druckindustrie präsentieren auf der „InPrint“ in Mailand ihre Produkte. Die Steyrer Forschungsschmiede Profactor kann in der italienischen Metropole für Aufsehen sorgen.

Profactor sorgte auf der In-Print in Mailand für Aufsehen Foto: Profactor
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„Wir haben bei Vertretern der Automobil- über die Luftfahrt- bis zur Modeindustrie Interesse geweckt“, sagt Michael Mühlberger, Physiker bei Profactor. „Und das mit dem Bedrucken eines Turnschuhs durch einen Roboter.“ Der Hintergrund: Das Bedrucken gekrümmter Oberflächen und dreidimensionaler Objekte ist in der Industrie eine der nächsten großen Herausforderungen. Gegenstände wie Fußbälle, Schuhe oder Ähnliches müssen im Produktionsprozess vor der Montage oder dem Zusammennähen gefärbt oder bedruckt werden. Eine individuelle Illustration von Gegenständen und 3D-Bauteilen ist aktuell nur in Ausnahmefällen machbar.

Nationales Leitprojekt

Der Roboter von Profactor zeigt: Die Oberfläche jedes einzelnen Bauteils kann individuell gestaltet werden – analog zu einem Druckauftrag an den Inkjet-Drucker im Büro. „Das ist, was die Industrie sucht, eine Lösung für individuelle Gestaltung zu den Kosten von in Massenproduktion hergestellten Gütern“, sagt Markus Ikeda, er ist Mechatroniker bei Profactor. Der Prototyp entstand übrigens in dem geförderten nationalen Forschungsprojekt „addmanu“, das von 2015 bis 2018 läuft. Beteiligt sind mehr als 20 Firmen und Institutionen.


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