Aus Fehlern der Vergangenheit lernen
STEYR. Harald Frey von der Technischen Universität Wien spricht am Donnerstag, 21. September, über zukunftsfähige Mobilitätssysteme.

„Wir sind keine Verhinderer, sondern wollen, dass sich die Leute über zukünftige Mobilitätsformen Gedanken machen“, sagt der pensionierte Universitätsprofessor Wolfgang Hirschberg aus St. Ulrich. Er unterstützt die Bürgerinitiative „Grüngürtel statt Westspange“, die am 21. September um 18 Uhr zu einem Vortrag in den Reithoffer Saal einlädt. Harald Frey von der TU Wien wird erklären, wie man aus den Fehlern der Vergangenheit lernen kann. Weltweit beginnen fortschrittliche Städte und Gemeinden, die Autoabhängigkeit zu reduzieren. Die Rückbesinnung auf menschen- statt automobilfreundliche Städte soll der Abwanderung der Einwohner in die Umgebungen entgegenwirken und den dadurch zusätzlich verursachten Autoverkehr einschränken.
Alternativen fördern
Insbesondere zeigt die Erfahrung, dass durch den Ausbau der Straßen zusätzlicher Autoverkehr erzeugt wird und die Verkehrs- und Umweltprobleme nicht kleiner, sondern größer werden. Zukunftsfähige Mobilitätssysteme dürfen sich deshalb nicht rein auf den Autoverkehr stützen, sondern müssen alternative Verkehrsformen berücksichtigen, welche die Mobilität und das Wohlbefinden der Menschen weiterhin fördern. Neben der Einschränkung des Ressourcenverbrauchs gilt es, die Zersiedelung und das Aussterben der Ortskerne als Folgewirkungen des Straßenbaues zu vermeiden.
Termin
„Zukunftsfähige Mobilitätssysteme“, Vortrag von Harald Frey
am Donnerstag, 21. September, von 18 bis 20 Uhr im Reithoffer Saal (Pyrachstraße 7, 4400 Steyr)
Eintritt: freiwillige Spenden


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