„Sind in digitaler Revolution“
REGION STEYR. Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP) spricht bei seinem Antrittsbesuch in der Region den Fachkräftemangel an und weist auf die Chancen der Digitalisierung hin.

„Ich bin ein Mann der Wirtschaft und leihe der Politik meine Zeit“, betont der ehemalige Eurothermen-Chef. Bei seiner Tour durch Oberösterreich will Achleitner vor allem mit vielen Menschen ins Gespräch kommen. „Ich will aus erster Hand erfahren, was die Anliegen und Wünsche an das Zukunftsressort sind“, so der Wirtschafts-Landesrat, für den außer Frage steht, dass „wir in einer digitalen Revolution sind“. Viele Menschen hätten davor Angst.
Neue Geschäftsmodelle
„Ja, es gehen Arbeitsplätze verloren, andere entstehen. Die Geschäftsmodelle verändern sich, wir müssen in Oberösterreich die Chancen nützen. Digitalisierung betrifft jeden“, betont Achleitner.Acht von zehn Firmen suchen aktuell nach Fachkräften. „Diesen Bedarf können wir durch Oberösterreich alleine nicht decken“, so Achleitner, der deshalb versuchen will, Arbeitskräfte aus Wien in unser Bundesland zu lotsen. Auch seien noch immer viel zu wenige Frauen in der Technik und der Industrie. „Das sind heute keine körperlich schweren Berufe mehr, die Digitalisierung hat hier vieles verändert.“Auch für Spezialisten aus dem Ausland müsste Oberösterreich sichtbarer und attraktiver werden. „Fachkräfte haben mit Migration nichts zu tun“, betont Achleitner.
Schnelles Internet
Der Breitbandausbau ist aktuell vor allem im Ennstal ein großes Thema. Ein erstes Projekt im Pechgraben wurde bereits umgesetzt, weitere Projekte der FiberService OÖ gibt es in Adlwang und Laussa. „Wir müssen hier an Tempo gewinnen und beim Ausbau des Glasfasernetzes Vollgas geben“, sagt Achleitner. Dafür muss vor allem viel Überzeugungsarbeit bei der Bevölkerung geleistet werden.


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