Gemeinderat diskutiert über das Klima
STEYR. Nicht weniger als 38 Punkte umfasst die Tagesordnung für die nächste Gemeinderatssitzung am Donnerstag, 11. Juli. Heiß hergehen könnte es, wenn über Klimaschutzmaßnahmen in der Stadt diskutiert wird.

Die öffentlich zugängliche Sitzung beginnt um 14 Uhr im Rathaus. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem diverse Förderungen, der Rechnungsabschluss 2018, die Steyrer Nightline, die Verleihung von Ehrenzeichen oder die Nachmittagsbetreuung in Pflichtschulen. Punkt 24 ist ein gemeinsamer Antrag von den Grünen und Neos, in dem es um eine Grundsatzerklärung zum Klimaschutz geht.
Alle mitnehmen
„Sinnvoll wäre ein gemeinsamer Beschluss aller Fraktionen“, sagt Grünen-Stadtrat Reinhard Kaufmann. Weil man alle mitnehmen wolle, sei der Antrag recht allgemein gehalten. Als mögliche Maßnahmen für den Klimaschutz werden eine Vorschrift zur Begrünung von Flachdächern (z.B. Neubau Taborland), der Lückenschluss bei diversen Radwegen, eine bessere Anbindung des Stadtgutes an den öffentlichen Verkehr und die Vermeidung unnötiger Bodenversiegelung vorgeschlagen. Dass der Antrag von Grünen und Neos eine Mehrheit findet, ist so gut wie ausgeschlossen.
Eigener Antrag
Dafür wird wohl ein gemein-samer Antrag von SPÖ, FPÖ und dem Wahlbündnis ÖVP-Bürgerforum beschlossen, hier geht es auch um einen Grundsatzbeschluss, nämlich dass die Stadt Steyr die Aktivitäten zum Klima- und Umweltschutz verstärken soll. Außerdem kommt von der Fraktion ÖVP-Bürger-forum ein Antrag, in dem es um die Vermeidung und Reduktion von Plastikmüll geht.


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