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REGION STEYR. “Frauen bekommen nicht nur weniger Lohn, sondern auch deutlich weniger Pension als Männer“, kritisiert die dritte Landtagspräsidentin Gerda Weichsler-Hauer (SPÖ) aus Steyr.

Foto: Mader
Foto: Mader

Anlässlich des „Equal Pension Days“ am 29. Juli macht die SPÖ-Bezirksfrauenvorsitzende auf diesen gewaltigen Unterschied aufmerksam. An diesem Tag haben Männer durchschnittlich bereits so viel Pension bekommen, wie Frauen erst bis zum Jahresende haben werden. Die Gründe dafür sind vielschichtig: Frauen arbeiten häufiger Teilzeit, leisten den Großteil der unbezahlten Erziehungs- und Pflegearbeit und auch die mangelnde Lohntransparenz verschärft das Problem.

Volle Anrechnung von Karenzzeiten

„All das führt zu niedrigeren Einkommen und Lücken im Erwerbsleben, was sich wiederum negativ auf die Pensionshöhe auswirkt“, so Weichsler-Hauer, „allerdings können wir einen Erfolg beim Gegensteuern bereits verbuchen: Zu Monatsbeginn wurde auf Druck der SPÖ die volle Anrechnung der Karenzzeiten im Parlament beschlossen. Das verschafft vielen Frauen ein Lohnplus, was sich wiederum auf die Pensionen auswirken wird.“

Steuerfreier Mindestlohn

Die SPÖ-Frauen fordern weiters: Lohntransparenz, einen Mindestlohn von 1.700 Euro steuerfrei, eine bessere Anrechnung von Kinderbetreuung und Pflege für die Pension sowie Arbeitszeitverkürzung für eine gerechte Aufteilung der unbezahlten Arbeit zwischen Männern und Frauen.


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Nö

31.07.2019 05:17

Ernsthaft jetzt?

Nein. Frauen bekommen NICHT weniger Lohn. Die Studie, die das sagt, hat einfach alle Jobs in einem Klumpen zusammengeschmissen und die Ergebnisse veröffentlicht. Ein Arzt verdient ja auch mehr als ein Klempner. Und die Rente wird auch von diesem Faktor mitgerissen. Da mehr Männer als Frauen in den gefährlicheren Jobs (welche oft mehr zahlen) arbeiten, bekommen somit auch Männer durchschnittlich mehr Geld als Frauen. Hat nichts mit ungerechtigkeit zu tun, sondern Logik.