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"Wir können uns aus der Krise nicht heraus sparen"

Robert Hofer, 17.04.2020 11:23

STEYR. Bürgermeister Gerald Hackl (SPÖ) verkündet, dass Steyr kein einziges Investitionsprojekt zurückstellen wird. Darüber sind sich die Fraktionen einig.

Das Großrprojekt Panoramalift auf den Tabor inklusive Aussichtsplattform soll in den nächsten Wochen abgeschlossen werden. Foto: Reitter Architekten

Gerade jetzt, in der durch den Corona-Virus verursachten Krise der Gesamtwirtschaft, sei es dringend notwendig, die heimischen Betriebe und Unternehmen auch mit Aufträgen der Städte und Gemeinden zu unterstützen. „Wir werden daher in Steyr kein einziges Projekt zurückstellen, jede einzelne geplante Investition wird durchgeführt“, stellt Bürgermeister Gerald Hackl klar.

14-Millionen-Paket

So werde man das rund 14 Millionen Euro schwere Investitionsprogramm für 2020 auf Punkt und Beistrich erfüllen, auch wenn sich auf der Einnahmenseite bereits jetzt spürbare Einbrüche abzeichnen. Darüber seien sich alle politischen Fraktionen einig.“Aus einer derart großen Krise kann man sich nicht heraus sparen, sondern nur heraus investieren“, ist der Bürgermeister und Finanzreferent überzeugt. Dies habe sich auch bei der Banken- und Finanzkrise 2008/2009 gezeigt, deren Bewältigung die Budgets der Kommunen enorm belastet und ihre finanziellen Spielräume über viele Jahre deutlich eingeschränkt habe.

Appell an Bund und Land

„Umso wichtiger ist es, nicht tatenlos zuzusehen, wie die Finanzkraft der Kommunen durch Einnahmenverluste aus Steueraufkommen massiv geschwächt wird, sondern Mittel und Wege zu finden, damit sie ihre wertvolle Investitionstätigkeit weiter aufrecht halten können“, appelliert Hackl neuerlich an Bund und Land, ihrer gemeinsamen Verantwortung gegenüber den Städten und Gemeinden gerecht zu werden.


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