Kampf für MAN-Arbeitsplätze in Steyr und Plauen
OÖ/STEYR/PLAUEN. Gemeinsam sprechen sich SPOÖ-Cefin Birgit Gerstorfer und Stv. Ministerpräsident Martin Dulig, Vorsitzender der SPD-Sachsen, dafür aus mit aller Macht um die Arbeitsplätze die durch die MAN-Werksschließungen in Streyr und Plauen bedroht sind, zu kämpfen.

„Was wir wollen ist klar, dass die Arbeitsplätze in Steyr und auch in Plauen gesichert sind“, erklärt Birgit Gerstorfer, die ausgedehntere Gesprächsrunden mit einem Schulterschluss und der Einbindung aller Parteien in Oberösterreich fordert. Besonders in Zeiten von Corona sei ein gemeinsames Vorgehen und der Erhalt der Arbeitsplätze besonders wichtig. „Wir erwarten dass MAN diese Entscheidung revidiert. Wir erwarten ein Bekenntnis zu den Standorten“, so Stv. Ministerpräsident Martin Dulig, Vorsitzender der SPD-Sachsen. „Es geht darum, dass es weiter geht.“
„Solidarität ist keine Einbahnstraße“
„Es ist uns unglaublich wichtig, dass wir Seite an Seite stehen.“ Die Standorte sollen nicht gegeneinander ausgespielt werden, sind sich Gerstorfer und Dulig einig. „Das was wir jetzt erleben hat mit sozialer Marktwirtschaft nichts zu tun. Das ist knallharter Kapitalismus.“ Denn trotz Standortsicherung werde es zu Verlagerung in Billiglohnländer kommen. „Wer hat denn die Werte geschaffen? – Das sind die Leistungen die die Kollegen in Steyr und in Plauen vollbracht haben.“ Es gehe auch um die Verantwortung des Unternehmens für die Standorte, für die Mitarbeiter. „Wir wollen, nicht dass MAN es sich einfach macht und sagt ‚Das war eine unternehmerische Entscheidung‘.“


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