Heimische Milch und Kulturlandschaft gehören untrennbar zusammen
REGION STEYR. Anlässlich des Weltmilchtages am 1. Juni besuchen Bauern Kindergärten und Schulen, um einen Bezug zur regionalen Produktion herzustellen.

Regionale Lebensmittel sind gepflegte Kulturlandschaft am Teller und im Glas und die heimische Milch untrennbar mit unserer Kulturlandschaft verbunden. „Für mich ist der Schulterschluss der bäuerlichen Produzenten mit den Konsumenten ganz wichtig“, sagt Bezirksbäuerin Regina Aspalter aus Maria Neustift. „Denn die Verwendung von regionalen Lebensmitteln ist Garant für unsere gepflegte Kulturlandschaft.“
Schwierige Marktlage
Der Dank der Bäuerinnen gilt auch den Milchbauern und Molkereigenossenschaften, die trotz schwieriger Zeiten für eine stabile Versorgung mit Lebensmitteln sowie konstante Lebensmittelpreise sorgen. Mehr als 90 Prozent der heimischen Milchverarbeiter sind genossenschaftlich organisiert. Somit sind die meisten österreichischen Milchbauern auch Eigentümer ihrer Molkerei. „Die jüngsten Entwicklungen haben gezeigt, dass trotz der schwierigen Marktlage der letzten Jahre und der angespannten Preissituation die heimischen Genossenschaften Stabilität und Sicherheit für die Milchbauern geben und somit auch die Selbstversorgung mit Milchprodukten garantieren“, so Bezirksbäuerin Aspalter.
Wertschätzung
„Gegenseitige Wertschätzung ist Grundlage für ein gutes Miteinander. Das brauchen wir, um gestärkt in die Zukunft zu blicken,“ betont der Obmann der Milchunion Alpenvorland, Berglandmilch Garsten, Martin Stockenreiter.


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