"Wir sind in Summe gut durch die Krise gekommen"
STEYR. Auch SKF Österreich konnte sich der globalen Coronakrise nicht entziehen. Individuelle Lagerlösungen aus Steyr sind aber nach wie vor sehr gefragt.

„Wir sind in Summe gut durch die Krise gekommen und gehen mit einem starken proaktiven Ansatz optimistisch in die Zukunft“, sagt Franz Hammelmüller, Vorstand der SKF Österreich AG. „In den Geschäftsbereichen Pumpen, Kompressoren und Schienenfahrzeuge konnten wir in den vergangenen Monaten große Aufträge namhafter globaler Kunden gewinnen. Und im automotiven Sektor laufen aktuell vor allem in den Bereichen LKW und Elektromobilität sehr spannende Zukunftsprojekte“, so Hammelmüller.
Formel 1, Windräder, Züge
Der schwedische Konzern SKF zählt mit 91 Produktionsstätten in der ganzen Welt zu den führenden Technologieanbietern für Mobilitätsanwendungen. In Steyr ist SKF seit über 30 Jahren aktiv. Hier befindet sich das Zentrum für innovative und hocheffiziente SKF Wälzlager- und Keramiktechnologien und der Sitz von SKF Österreich, zu dem noch das SKF Werk im steirischen Judenburg mit Fokus auf leistungsstarke Dichtungssysteme gehört. Die technologischen Umsetzungen können sich sehen lassen: So kommt SKF-Technologie aus Österreich beispielsweise in Formel 1-Autos, Hochgeschwindigkeitszügen, Hochleistungs-Bikes oder Windrädern zur Gewinnung von Energie zum Einsatz. „Es sind unsere Mitarbeiter, die den Unterschied ausmachen. Sie tragen mit ihrem Know-how, ihrem Einsatz und ihrem Spirit wesentlich zum Erfolg unseres Unternehmens bei“, betont Hammelmüller.
Digitalisierung und „New Work“
„Wir wurden kürzlich von einem Wirtschaftsmagazin, statista und kununu zum attraktivsten Arbeitgeber in der Branche gekürt. Diese hochkarätige Auszeichnung freut uns sehr, doch wir geben uns nicht mit dem Erreichten zufrieden: Wir wollen immer besser werden“, sagt Tina Hohenthanner, die Personalleiterin von SKF Steyr. So wird der gerade durch die Coronakrise beschleunigte „new way of working“ auch den Arbeitsalltag bei SKF Steyr weiter beeinflussen: Digitalisierung und Flexibilisierung sind nicht nur Schlüsselworte in der Produktion, sondern auch in den administrativen Bereichen.
Verantwortung in der Klimakrise
„Die großen Herausforderungen – egal ob global oder lokal – können nur gemeinsam gelöst werden“, ist Franz Hammelmüller überzeugt. „Die Coronakrise wird an Schärfe verlieren, die Klimakrise wird hingegen wieder ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit zurückkehren. Es ist als Leitbetrieb essentiell, generationsübergreifend zu denken und zu handeln und so Verantwortung zu übernehmen.“
2019 erwirtschaftete die SKF Österreich AG einen Umsatz in Höhe von rund 425,7 Millionen Euro und beschäftigt am Standort in Steyr mehr als 1.100 und am Standort Judenburg 180 Mitarbeiter.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden