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STEYR. Landeshauptmann Thomas Stelzer präsentierte im Rahmen seiner „Zeit für Zuversicht-Tour“ in der Stadthalle Steyr seine Leitprojekte für Oberösterreich auf dem Weg aus der Krise.

Thomas Stelzer mit Moderatorin Nina Kraft (Foto: OÖVP/Mayrhofer)
Thomas Stelzer mit Moderatorin Nina Kraft (Foto: OÖVP/Mayrhofer)

„Es geht darum, Perspektiven aufzuzeigen, vor allem aber auch darum, Chancen zu schaffen. Das tun wir in Oberösterreich“, betonte Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) am Mittwochabend im Rahmen seiner „Zeit für Zuversicht-Tour“ in der Stadthalle in Steyr. Aufgrund aktueller Öffnungsschritte, umfangreicher Testungen und dem Voranschreiten der Impfungen ist die OÖVP nunmehr wieder dazu übergegangen, im Rahmen von Talk-Veranstaltungen in unmittelbaren Kontakt mit den Menschen in den Regionen zu treten – selbstverständlich unter strikter Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Corona-Schutzbestimmungen. Zudem können die insgesamt fünf „Zeit für Zuversicht“-Gespräche auch online verfolgt bzw. über digital eingereichte Fragen mit einem ganz persönlichen Fokus versehen werden.

Vom Durchtauchen zum Durchatmen

Landeshauptmann Stelzer zeigt sich erfreut über die aktuellen Entwicklungen in der Bewältigung der Corona-Krise: „Die letzten Monate waren ein langes Durchtauchen und Durchhalten. Mit den langersehnten Lockerungen wird nun ein vermehrtes Durchatmen für die Landsleute möglich. Die voranschreitenden Öffnungen im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben sowie das aktuell hohe Tempo bei den Impfungen geben wieder einen ungetrübten Blick in Richtung Zukunft frei – und ich habe klare Vorstellungen von der Zukunft, in die ich Oberösterreich führen möchte“, erklärte der Landeshauptmann im Gespräch mit Moderatorin Nina Kraft.

Klarer Plan mit Antworten

Oberste Ziele sind und bleiben der Schutz der Gesundheit sowie der Kampf um jeden Arbeitsplatz. „Es kommt mir aber auch immer ganz stark darauf an, nicht nur über aktuelle Problemstellungen zu reden, sondern einen klaren Plan mit Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft zu haben. Und diesen klaren Plan haben wir“, unterstreicht Stelzer. Sein Plan für die Zukunft Oberösterreichs fuße auf den Säulen Digitalisierung und Bildung, ökologischer Fortschritt im Sinne von Umwelt und Arbeitsplätzen sowie auf einer gelebten sozialen Verantwortung für die Schwächeren im Land.

Kampf für die Umwelt und gegen Atomkraft

Stelzer verriet Moderatorin Kraft auch etwas über die Anfänge seines politischen Engagements. „Das Umweltschutz-Thema war einer der Gründe, warum ich in den 1980er-Jahren politisch aktiv geworden bin. Im Lauf der Jahre kam dann vor allem auch der Kampf gegen die Atomkraft dazu – und da hat sich an meiner Haltung bis heute nichts geändert: In der Atomkraft liegt keine Zukunft, Atomkraft kann auch nie Klimaschutz sein.“

Oberösterreich als Vorreiter

In diesem Zusammenhang strich Stelzer die umfangreichen Maßnahmen des Bundeslandes zum Schutz von Umwelt und Klima hervor: „Umwelt- und Klimaschutz sind in Oberösterreich keine Lippenbekenntnisse. Wir reden nicht nur, sondern handeln. Wir sehen Ökonomie und Ökologie auch nicht als Gegensätze, sondern als einander ergänzende Chancenfelder für mehr Arbeitsplätze.“ Als Beispiel führte Stelzer die geplante Verzehnfachung der Sonnenstrom-Produktion bis 2030 an, die 725 Millionen Euro umfassende Investitions-Offensive im öffentlichen Verkehr oder auch das neue Raumordnungsgesetz mit klaren Stopp-Signalen für den Verbrauch von Boden und Natur. 


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