Mehr Junge sollen in den Gemeinderat
GROSSRAMING. In der Tips-Wahlserie werfen wir einen Blick auf die Gemeinde Großraming.

Die ÖVP hat in der Ennstalgemeinde aktuell eine gut abgesicherte Mehrheit. Ortschef Günther Großauer – er übernahm das Amt im September 2020 von Leopold Bürscher – tritt erstmals zur Bürgermeister-Direktwahl an und gilt gegen seine Herausforderer von SPÖ und Umweltbürgerliste (UBL) als klarer Favorit. Großauer will den Frauenanteil und jenen der Mandatare unter 30 Jahre im Gemeinderat steigern. Beruflich ist der 48-Jährige als Unternehmensberater tätig. Mit seiner Frau Elisabeth hat Großauer drei Söhne (7, 10 und 12 Jahre) und engagiert sich in der Freizeit als Rettungssanitäter beim Roten Kreuz und bei der Feuerwehr. Weitere Hobbys neben der Familie sind Laufen, Skifahren und Mountainbiken.
Maier bringt Erfahrung mit
Die SPÖ wird von Bernhard Maier (49) als Bürgermeister- und Spitzenkandidat angeführt. „In unserer Familie gab es immer schon ein offenes Ohr für die Mitmenschen, das ist Familientradition. Diesbezüglich trete ich in die Fußstapfen meines Vaters“, sagt der ÖBB-Mitarbeiter, der seit 1997 in der Gemeindepolitik aktiv ist. Maier wohnt im Neustiftgraben, mit seiner Frau hat er sechs Kinder.
UBL hat sich etabliert
Ob die FPÖ im Herbst in Großraming kandidiert, ist offen. Dritte Kraft in der Gemeinde ist schon seit längerer Zeit die UBL, die 1984 im Zuge der Hintergebirgsbesetzung gegründet wurde. Heuer stellt man mit Gemeindevorstand Christian Zickbauer erstmals auch einen Bürgermeister-Kandidaten. „Entscheidungen in der Gemeindepolitik müssen zukünftig viel transparenter getroffen werden“, sagt Zickbauer. Der 46-Jährige ist verheiratet, hat ein Kind und ist beruflich beim Verein Vertretungsnetzwerk als Erwachsenenvertreter und Betriebsrat tätig.


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