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STEYR. Um Menschen auf Arbeitssuche oder Personen auf der Suche nach einer Weiterbildung zu helfen, hat der Verein Frauenarbeit Steyr mit dem DiWi-Pass ein österreichweit beachtetes Instrument zur Vermittlung digitaler Kompetenzen geschaffen.

Von links: Ingrid Weixlberger, Claudia Burtscher, Elfriede Schober und Michaela Freimüller (Foto: Verein Frauenarbeit Steyr)

Der Mangel an digitalen Kompetenzen macht es immer mehr Menschen in Oberösterreich schwer, Arbeitsplätze zu finden. Selbst einfache Tätigkeiten setzen die Nutzung von Computern oder Apps voraus. Mit dem DiWi-Pass hat der Verein Frauenarbeit Steyr in enger Zusammenarbeit mit Sozialvereinen ein Instrument entwickelt, mit dem eine besonders niederschwellige Lösung angeboten wird. Nach einer Selbsteinschätzung mit einem Fragebogen werden gleich Lernangebote vorgeschlagen, die mit einem Zertifikat abschließen und die Chancen im Arbeitsleben erhöhen. „Fast 500 Teilnehmerinnen haben mit dem DiWi-Pass schon ihre digitalen Kompetenzen zertifiziert, viele haben eine neue Stelle angetreten“, sagt Geschäftsführerin Claudia Burtscher.

Weitere Funktionen geplant

Mit einer Studie der JKU wurden die Aktivitäten wissenschaftlich begleitet. In Zukunft sind noch weitere Funktionen geplant. „Eine digitale Lösung, die leicht zugänglich ist, Wissen vermittelt und ein abschließend ein Zertifikat ermöglicht: Das ist ein wirkliches Top-Projekt aus dem Zukunftsfonds, auf das wir aus ganz Österreich angesprochen werden“ sagt AK-Vizepräsidentin Elfriede Schober. Die AK OÖ übernahm mit ihrem Zukunftsfonds die Hälfte der Kosten.

Mit dem AK-Zukunftsfonds wurden seit dem Frühjahr 2019 bereits 150 Projekte in ganz Oberösterreich unterstützt. Gefördert werden Projekte, die nicht die Gewinne, sondern die Menschen in den Mittelpunkt stellen. Bis 18. November 2022 können wieder Anträge gestellt werden. Alle Infos unter arbeitmenschendigital.at

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