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REGION STEYR. Bewusst und maßvoll genießen sowie einen Blick auf eine tier- und umweltgerechte Aufzucht haben. Das raten regionale Landwirte bezüglich dem Umgang mit Fleisch.

Matthias Gaißberger (Foto: Gaißberger)
  1 / 2   Matthias Gaißberger (Foto: Gaißberger)

Die Verantwortung der Konsumenten den Tieren und Produzenten gegenüber – achtsam einkaufen und bewusst restlos genießen - sollte die Prämisse sein. Doch viele Menschen haben sich daran gewöhnt, nur noch die sogenannten edlen Teile des Tieres zu essen, wie Lungenbraten oder Steak.  Die weniger edlen Teile werden zu Dumpingpreisen nach Asien verramscht, wobei wieder CO2 für den Transport entsteht.

 „Zum Glück gibt es dahingehend eine Alternative. Seien wir uns beim Einkauf darüber im Klaren, wie sich unsere Kaufentscheidung längerfristig auswirkt. Entscheiden wir uns daher bewusst für heimische, frische und regionale Lebensmittel, mit kurzen Transportwegen und möglichst ohne aufwändige Verpackung“, sagt Bezirksbäuerin und ÖVP-Landtagsabgeordnete Regina Aspalter. „Oberösterreichs Bauern produzieren in allen Bereichen nachhaltig und verantwortungsvoll. Sowohl im Pflanzen- als auch im Tierschutz gelten wesentlich strengere Kriterien als anderswo“, betont die Landwirtin aus Maria Neustift.

Regionale Futtermittel

Landwirtschaftskammerrat Matthias Gaißberger lebt Regionalität am eigenen Betrieb in Adlwang. „80 Prozent der Futtermittel für meine Schweine stammen aus einem Umkreis von maximal drei Kilometern rund um meinen Betrieb. Ich füttere meine Mast- und Zuchtschweine mit Sojabohne, Mais, Gerste und Weizen aus Eigenanbau. Ebenso bekommen meine Schweine Kürbiskernpresskuchen, der bei der Produktion von Kürbiskernöl für die eigene Direktvermarktung anfällt.“ Zu erwähnen sei auch, dass sein Betrieb ein geschlossener Zucht-Mast Betrieb ist. Das heißt, die Schweine werden am Betrieb geboren und bis zur Schlachtreife fertig gemästet. Der Weg zum Schlachthof beträgt nur 500 Meter. „Egal ob im privaten Haushalt oder beim Zukauf von Futtermitteln in der landwirtschaftlichen Produktion: Regionalität muss das wichtigste Kriterium bei der Wahl der Produkte sein“, appelliert Gaißberger.


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