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STEYR. Die Fertigungsindustrie befindet sich im Wandel. Bei Profactor in Steyr beschäftigt man sich unter anderem damit, wie Lebenszyklen von Produkten verlängert werden können.

Von links: UAR-Geschäftsführer Wilfried Enzenhofer, Landesrat Markus Achleitner und Profactor-Projektleiterin Daniela Kirchberger (Foto: Land OÖ/Ernst Grilnberger)

Oberösterreich hat sich zum Ziel gesetzt, bei der Umsetzung nachhaltiger Kunststofflösungen zur Modellregion zu werden. Ein zentrale Rolle spielt dabei das Forschungsnetzwerk Upper Austrian Research (UAR), dem auch Profactor im Steyrer Stadtgut in Gleink angehört.

Beim Betriebsbesuch schaute Landesrat Markus Achleitner (ÖVP) den Profactor-Spezialisten über die Schulter und sah unter anderem Innovationen Robotik oder 3D-Druck. „Wir müssen die richtige Abzweigung Richtung Zukunft erwischen und Steuergeld sinnvoll einsetzen, damit Oberösterreich in der Industrie auch künftig vorne dabei ist“, betont Achleitner.

Kreislaufwirtschaft

Profactor forscht im Sinne der Nachhaltigkeit. Mit Einsatz der Künstlichen Intelligenz (KI) soll die Arbeit erleichtert werden, der Mensch aber im Mittelpunkt stehen (Industrie 5.0). „Die Reparatur ist ein wesentlicher Bestandteil der Kreislaufwirtschaft, da die Verlängerung des Lebenszyklus von Produkten erhebliche ökologische, wirtschaftliche und soziale Vorteile bietet“, erklärt Profactor-Projektleiterin Daniela Kirchberger.


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