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Online Redaktion, 13.07.2023 11:09

STEYR. Das Unternehmen Steyr Automotive fühlt sich von der Wirtschaftskammer im Stich gelassen und weigert sich deshalb, die Grundumlage in Höhe von 70.000 Euro zu bezahlen.

 (Foto: Steyr Automotive)
(Foto: Steyr Automotive)

Wie „Die Presse“ berichtet, ignorierte Steyr Automotive mehrere Mahnungen, weshalb die Wirtschaftskammer ein Exekutionsverfahren bewirkte. Inklusive Mahnspesen beläuft sich die die geforderte Summe mittlerweile auf mehr als 80.000 Euro.

Laut Geschäftsführer Johann Ecker habe es für die Rettung des früheren MAN-Werks von Politik und Kammern Versprechungen gegeben, die nicht eingelöst wurden. Von den ursprünglich versprochenen Förderungen in Höhe von 30 Millionen Euro sei keine Rede mehr gewesen. Auch von der Wirtschaftskammer habe man nichts mehr gehört. „Wenn man keine Leistung bekommt, warum soll man zahlen“, wird Ecker zitiert.

Die Wirtschaftskammer wies die Vorwürfe zurück. „Wir unterstützen Betriebe, wo es möglich ist“, so Direktor Gerald Silberhumer.  


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