Bekenntnis des Steyrer Bürgermeisters zur Westspange
STEYR. Günter Peinhaupt erklärt in seinem Leserbrief, warum ihn das Verhalten der Steyrer SPÖ bezüglich Bau der Westspange überrascht.

Es ist erfreulich, dass einige SPÖ-Mitglieder, darunter Bürgermeister Markus Vogl, aktiv an Klimaveranstaltungen in Steyr teilgenommen haben. Umso mehr überrascht es, dass sie entgegengesetzt zu den in diesen Veranstaltungen unterstützten Maßnahmen handeln und die vorgeschlagenen Klimamaßnahmen für ein sicheres und nachhaltiges Leben offensichtlich ignorieren.
Mit diesem widersprüchlichen und vor allem klimaschädlichen Verhalten schwindet mein Vertrauen in die Politik und insbesondere in die SPÖ. Immense Dürreperioden und massive Regenfälle werden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten auch unsere Stadt wieder erreichen. Was nützt es, wenn Umweltprogramme klimafreundlich verfasst werden und es lediglich bei Worten bleibt. Und was nützt es wenn mit Andreas Babler zwar eine Zeitenwende angekündigt wird und die Leitsätze zur Bekämpfung der Klimakatastrophe von SPÖ Mitgliedern, wie der Stadt Steyr, nicht mitgetragen werden.
Politikern wurde eine Macht geliehen und diese Macht ist zum Wohle aller zu gebrauchen. Die Stadtregierung Steyr missbraucht diese Macht, indem sie Maßnahmen setzt, welche die Zukunft unserer Kinder und Enkel gefährden. Sie setzen diese Maßnahmen aus Angst, Macht zu verlieren. Und dabei ist es ihnen gar nicht bewusst, dass sie und wir alle damit in Zukunft zu den Verlieren gehören.
von Günter Peinhaupt, Steyr
pensionierter Umweltberater


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