Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

STEYR-LAND. Petitionen zum Stromnetzausbau stoßen der FPÖ Steyr-Land sauer auf. Bezirkspartei-Obmann Gerhard Deimek spricht von Wählertäuschung.

Gerhard Deimek (links) und Jürgen Heumayr (Foto: rh)
Gerhard Deimek (links) und Jürgen Heumayr (Foto: rh)

In Steyr und etlichen Umlandgemeinden wurden Petitionen an das Land OÖ für einen raschen Stromnetzausbau in der Region verabschiedet (Tips-Artikel). „Wie so oft handelt es sich auch bei dieser Petition um eine große Ankündigung, wo dann nichts passiert“, sagt FPÖ-Bezirkspartei-Obmann Gerhard Deimek, der von einem „Kasperltheater“ und „Wählertäuschung“ spricht.

Letztlich sei für einen raschen Netzausbau nämlich Geld nötig. Die Einnahmen aus der Übergewinnsteuer hätte der Staat laut Deimek besser bei den Energieversorgern belassen sollen, die das Geld in einen schnelleren Netzausbau investieren hätten können.

Deimek ist seit 2008 für die FPÖ im Nationalrat tätig. Ob er auch für die heurige Nationalratswahl (voraussichtlich im September) der blaue Spitzenkandidat im Traunviertel sein wird, wird von den Parteigremien erst entschieden. „Meine Interesse ist jedenfalls ungebrochen, ich wäre gerne noch länger dabei“, sagt der 61-Jährige aus Pfarrkirchen bei Bad Hall.

Netzausbau läuft

Im Sierninger Gemeinderat stimmte nur die FPÖ gegen die Petition für einen raschen Netzausbau. „Weil wir uns nicht an falschen Manövern beteiligen“, betont der neue Ortsparteiobmann Jürgen Heumayr. „Der Netzausbau ist längst beschlossene Sache und beim Umspannwerk Steyr-Nord wird heuer mit dem Umbau begonnen“, so der 35-jährige Gemeinderat. Der verheiratete Vater einer Tochter ist beruflich im Vertrieb einer Firma aus Niederösterreich tätig, Mitglied bei der FPÖ ist er seit zehn Jahren.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden