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STEYR. Beim zweiten Markttag des Change-Maker-Projekts der Fachhochschule, der Stadt und des Netzwerks Zukunftsregion Steyr boten rund 90 Steyrer Volksschüler ihre Waren oder Dienstleistungen am Marktstand an. Zugleich bekamen die Kinder Einblick in verschiedenste Steyrer Betriebe.

Kinder versuchten sich als Unternehmer und erfuhren über Abläufe in verschiedenen Branchen. (Foto: Julia Ludwig)

Die kreativen Produkte für den Markt hatten Dritt- und Viertklässler der VS Ennsleite, Tabor und Steyrdorf mit Studierenden und Lehrerinnen entwickelt. Wenn sie gerade nicht am Marktstand verkauften, erhielten die Kinder eine Führung durch Steyrer Unternehmen. „Die Kinder unterhielten sich mit den Geschäftsführern und erfuhren vieles über deren alltägliche Aufgaben“, erzählt Netzwerkchefin Daniela Zeiner. Mit dabei waren harry's home, Hartlauer, Oberbank, das Rathaus, das Salon zum Gänseblümchen, das Stadthotel Styria, Stoffwechsel und Werbeberg.

Oberbank-Leiter Werner Kieweg berichtet: „Wir haben uns sehr gefreut, dass wir den Schülern einen Einblick in unser Haus gewähren konnten, Highlight war wie auch 2023 die Besichtigung des Tresorraums.“  Auch Tobias Kammerhofer von Werbeberg war begeistert: „Bei uns konnten die Kinder erfahren, was Marketing bedeutet, Interview-Situationen austesten und mehr über Ideen, Content und Werbung erfahren.“

Check-in, Blumen-Salon und Second-Hand

Im Stadthotel Styria durften die Schüler die Ankunft eines neuen Gastes vom Check-in bis zur Zimmerbeziehung durchlaufen, eine andere Gruppe lernte den Hotelbetrieb im harry's home näher kennen und stellte dem Geschäftsführer Lukas Altenburger Fragen rund um seine Aufgaben.

Sandra Pasterniak führte durch ihren „Salon zum Gänseblümchen“ bis in den dortigen Keller, wo den Schülern die nachhaltigen Vorteile der natürlichen Kühlung bewusst wurde. Nebenbei erzählte Pasterniak über Blumenarten und versorgte die Kinder mit Getränken und einer selbstgemachten Jause.

Bei „Stoffwechsel“ erfuhren die Kinder, was „Second-Hand“ bedeutet und wie wertvoll die Weitergabe von Kleidung sein kann. Einige der Schüler haben schon selbst Gewand von anderen Kindern getragen oder ihre Babykleidung weitergeben. Die Kinder waren überrascht, dass durchschnittlich pro Kopf 35 Kilogramm Kleidung im Jahr in Österreich entsorgt werden.

Auch die Führung im Rathaus mit Vizebürgermeisterin Anna-Maria Demmelmayr gefiel den Volksschülern. Vom Bürgermeisterbüro ging es über den Gemeinderatsaal in den Festsaal, wo die Aufgaben der Stadt beleuchtet wurden und die Kinder auch eine kleine Jausenpause einlegen durften.


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