Wohnen ist die größte Sorge im Traunviertel
STEYR. Das Traunviertel ist die teuerste Wohnregion Oberösterreichs. Viele junge Paare können sich den Hausbau kaum oder gar nicht leisten. Der Steyrer SPÖ ist vor allem Soziales Wohnen ein Anliegen.

Der SPÖ-Landtagsklub hat mithilfe einer Studie des IFES-Instituts die Menschen im Traunviertel befragt, welche politischen Themen für sie am wichtigsten sind. Diese Studie kommt zu einem eindeutigen Ergebnis: Für beinahe jeden dritten Traunviertler haben Wohnen und Lebenskosten den höchsten Stellenwert. Für 53% der Betroffenen sind die insgesamten Kosten fürs Wohnen Belastend, die Mieten an sich sowie die allgemeinen Betriebskosten auch für jede zweite Person. SPÖ-Bürgermeister Markus Vogl überrascht dieses Ergebnis wenig. Er führt es zurück auf die Teuerungsspirale der letzten Jahre, die sich in Österreich viel schneller gedreht habe als in anderen Ländern. Die Inflation treffe die Menschen im Land jeden Monat vor allem bei den Wohnkosten.
Gemeinnütziges Wohnen
In Steyr lebt ein Drittel der Menschen in Wohnungen der gemeinnützigen Wohnungsgesellschaft GWG. „Weil es für die Menschen immer schwieriger wird, sich ein Eigenheim zu schaffen, registrieren wir eine deutlich steigende Nachfrage nach GWG-Wohnungen“, so Vogl bei der Pressekonferenz zur Wohnpolitik. Wichtig ist der Steyrer SPÖ besonders qualitativ hochwertiger Wohnraum. Allein 2023 wurden insgesamt 8,5 Millionen Euro in Sanierungen investiert. Zum Thema Leer- und Altbestand meint Vogl allerdings, dass die Erhaltung über normale Sanierungsmaßnahmen nicht tragbar sei, da die Mietpreise sonst in unleistbare Höhen schießen würden. Hier bräuche es Programme und Maßnahmen vom Bund.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden