Leserbrief zur Supermarkt-Schließung in Münichholz
STEYR. Irene Mitter ärgert sich in ihrem Leserbrief über die Schließung der Billa-Filiale im Steyrer Stadtteil Münichholz.

Mit einer nur äußerst kurzen Vorankündigungszeit, wurde die Billa-Filiale in der Punzerstraße im Stadtteil Münichholz ohne Angabe von Gründen geschlossen.
Ein Passant nannte das „Überrumpelungstaktik“ - ich bezeichne es als Rücksichtslosigkeit gegenüber einem nicht zu kleinen Teil der Münichholzer Bevölkerung.
Der Verweis auf die Billa-Filialen in Gleink und im Hey am Tabor sind ein Hohn! Insbesondere deswegen, weil gerade in diesem Teil von Münichholz sehr viele ältere Menschen wohnen, die nicht mehr uneingeschränkt mobil sind und problemlos auf diese Filialen ausweichen können.
Die Standortpolitik von großen Lebensmittelkonzernen ist brutal gewinnorientiert und kundenunfreundlich.
Wir können nur hoffen, dass sich vielleicht ein „Kleiner“ findet, der den Standort übernimmt und dem Schüler und Lehrer der nahegelegenen Schule sowie die vielen anderen „treuen Kunden“ mehr wert sind, als dem großen Rewe-Konzern.
Allerdings läge es dann auch an uns, ihm das zu danken!
von Irene Mitter, Steyr-Münichholz
Mehr lesen: Nahversorger in Münichholz schließt am Samstag


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden