Mobilitätswende wird in Steyr sichtbar
STEYR. Beim Mobilitätssalon in Steyr diskutierten Vertreter aus Stadt, Wirtschaft und Forschung aktuelle Entwicklungen der Mobilität.

Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Infrastruktur für die Mobilität der Zukunft erforderlich ist. Bürgermeister Markus Vogl (SPÖ) verwies auf die bereits sichtbare Mobilitätswende in Steyr: 13 Elektrobusse sind heute im Linienbetrieb unterwegs und tragen zu einer leiseren und lebenswerteren Innenstadt bei.
Die Stadtbetriebe Steyr haben dafür eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur aufgebaut. 37 Ladepunkte versorgen die Busflotte, die bislang rund 210.000 Kilometer zurückgelegt hat. Laut Geschäftsführer Markus Rechling-Greimel arbeiten Fahrzeuge und Infrastruktur zuverlässig und verursachen bereits niedrigere Energiekosten als vergleichbare Dieselbusse.
Mehr neue Elektro- als Diesel-Autos
Georg Kasper vom ÖAMTC präsentierte aktuelle Daten zur Elektromobilität. Elektroautos seien inzwischen bei Neuzulassungen stärker vertreten als Diesel-Pkw und laut Pannenstatistik weniger störanfällig als Verbrennerfahrzeuge.
Wie Elektromobilität auch im Schwerverkehr funktioniert, zeigte Lukas Adali von Schachinger Logistik. Das Unternehmen setzt bereits 25 Elektro-Lkw ein und investiert parallel in Ladeinfrastruktur, Photovoltaik und Energiespeicher.
Einen Blick auf zukünftige Mobilitätsangebote gaben Andrea Reindl und Melanie Juppe vom Mobilitätslabor 2.0 der FH OÖ. Vorgestellt wurden Projekte zu Mobilitätsknoten, autonomen Bussen und der Mitfahrplattform Domino.
Eingeladen zum Mobilitätssalon hatten hatten die Stadt Steyr, die Stadtbetriebe Steyr, das Mobilitätslabor 2.0 der FH OÖ, der ÖAMTC Oberösterreich und das Netzwerk Zukunftsregion Steyr.


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